Category: Sportbetrieb

Das Treppchen bei den Deutsche Meisterschaften im Indiaca knapp verpasst

 

(Foto: Fabian Pfitzner)

(Foto: Fabian Pfitzner)

Am vergangenen Wochenende fand die Deutsche Meisterschaft im Indiaca des Turnerbundes in Reichertshausen in der Nähe von Ingolstadt statt. CVJM Sylbach/Pivitsheide hatte sich mit der Herren- und der Mixed-Mannschaft qualifiziert und stellte insgesamt drei Gastspielerinnen in der Frauenkonkurrenz.

Die Herren mussten in der Gruppenphase gegen Malterdingen, Hausdülmen, Grünwinkel und Blankenloch spielen. Nach gutem Beginn musste sie den zweiten Satz gegen Malterdingen leider abgegeben. Dafür konnten die Herren erwartungsgemäß 2:0 gegen Hausdülmen gewinnen. In den beiden entscheidenden Spiele um die Halbfinalplätze spielten sie gegen die starken Mannschaften aus Grünwinkel und Blankenloch jeweils 1:1. Mit zwei Ballpunkten Unterschied belegte die Herrenmannschaft den zweiten Gruppenplatz und erreichte so etwas glücklich das Halbfinale. Gegen Bindlach hatte man jedoch wenig Chancen, obwohl man nicht schlecht spielte. Auch im kleine Finale um den dritten Platz musste man sich sehr knapp Grünwinkel 0:2 (31:33, 24:26) geschlagen geben. Trotz der bitteren Niederlage zum Schluss waren alle mit dem guten vierten Platz sehr zufrieden.

Die Mixed-Mannschaft musste in der Gruppenphase gegen Malterdingen, Hausdülmen, Reichertshausen und Grünwinkel spielen. Sie starteten sehr gut ins Turnier und konnten die Malterdinger souverän 2:0 schlagen. Danach fehlte es an Konzentration und Leistung, so dass man den ersten Satz gegen Hausdülmen verlor. Den zweiten Satz gewann die Mixed-Mannschaft dann sehr deutlich. Wie am Vortag gingen die beiden Spiele um die Halbfinalplätze gegen Gastgeber Reichertshausen und Grünwinkel sehr umkämpft 1:1 aus. Aufgrund des Satzverlustes gegen Hausdülmen, verpassten man jedoch den erneuten Halbfinaleinzug. Im Spiel um den fünften Platz wurde komplett durchgewechselt, um auch den anderen mitgereisten Spielern Einsatzminuten zu geben und ihnen für die gute Unterstützung von außen zu danken. Sie zeigten zwar eine gute Leistung, doch Wattenscheid war stärker und sicherte sich den Sieg. Am Ende steht der sechste Platz zu Buche. Das ist bei der starken und engen Spitze kein schlechtes Ergebnis, trotzdem war sicherlich mehr drin.

Fabian Pfitzner

Ohne Ehrenamt läuft im Sportverein bei der Sportabzeichenabnahme nichts!

Begüßung zum Tag der Ehre (Foto: W. Benning)

Ehrungen für Aktive sowie Dank und Anerkennung für fleißige Helfer beim Sportabzeichen-Aktionstag

Bereits in seiner Jahreshauptversammlung hatte der Sportverband Detmold die Initiative Ehrenamt des Landessportbunds mit dem „Tag der Ehre – 365 Aktionen fürs Ehrenamt“ seinen Mitgliedssportvereinen vorgestellt mit dem Hinweis darauf, dass der Sport seinen hohen gesellschaftspolitischen Stellenwert den ehrenamtlichen und freiwillig Engagierten verdankt, die sich tagtäglich mit viel Leidenschaft für die Allgemeinheit einsetzen. Damit gilt diesen Menschen höchste Anerkennung und Wertschätzung, die sie jedoch leider im Alltag viel zu selten erfahren. In Kenntnis dieses Umstands hat der LSB nunmehr in seiner nachhaltigen 5-Jahres-Initiative mit kreativen Aktionen in verschiedenen Kategorien um die Gewinnung von neuen Ehrenamtlichen, deren begleitende Einarbeitung und Unterstützung sowie Wertschätzung durch Dank und Anerkennung geworben.

Letzteres war für den Sportverband Detmold ein Signal, um anlässlich des „Sportabzeichen-Aktionstags“ Danke zu sagen an alle fleißigen Mithelfer, die wie so oft in den vergangenen Jahren so auch 2017 mit dazu beigetragen haben, dass erneut hervorragende Leistungen bei der Erringung von Sportabzeichen zu verzeichnen waren. Ohne die Herrichtung der Sportstätten, die Zeit- und Weitenmessung, die Eintragung in Wettkampflisten und das Catering wären sportliche Erfolge nicht darstellbar gewesen.

Allein bei dem Spitzenreiter der Vereine, dem VfL Hiddesen, gibt es ein Team, bestehend aus mehr als 20 Prüfern und Helfern, die jeden Montag ab 17.30 Uhr auf dem Hiddeser Bent zur Verfügung stehen! Selbst ein Sportlehrer allein kann ohne Helfer nicht erfolgreich in der Schule das Sportabzeichen abnehmen! Zudem trägt der Sportabzeichen-Obmann des Sportverbandes Arnold Bauer seinen Teil im Rahmen von ehrenamtlichem Einsatz zum Gelingen bei. So konnte der Sportverband Detmold insgesamt 70 Ehrenamtler auf dem Hiddeser Bent begrüßen und für die geleistete Arbeit Dank sagen.

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Indiaca: CVJM Pivitsheide räumt bei den Deutschen Jugendmeisterschaften ab

Die erfolgreichen Teams (Foto: St. Kästner )

Drei Meistertitel gehen nach Lippe

Bei den Deutschen Indiaca Jugendmeisterschaften des DTB (Deutscher Turnerbund) hat der CVJM Pivitsheide dem Turnier in Karlsruhe seinen Stempel aufgedrückt. In fünf von sechs Spielklassen hat der CVJM Pivitsheide gemeldet.

In die Spielklassen Jugend männlich 11-14 Jahre, Jugend weiblich 15-18 Jahre und Jugend mixed 15-18 Jahre hieß am Ende des Turniers der neue Deutsche Meister CVJM Pivitsheide.
Einzig die Mannschaft der Schüler männlich 11-14 Jahre war als Turnierfavorit aus Pivitsheide angereist. Die zu absolvierenden Spiele wurden jeweils in 2 Sätzen gewonnen. Damit konnte diese Spielklasse erstmalig von den Lippern gewonnen werden. Für Pivitsheide spielten Florian Beckmann, Niklas Gieselmann, Niels Freckmann und Laurin Büning.

Die weibliche Jugend 15-18 Jahre hatte es im entscheidenden Spiel mit dem Seriensieger GW Hausdülmen zu tun. Nur 2012 hatten es die Pivitsheider Mädchen geschafft, die Münsterländerinnen zu besiegen. In Karlsruhe fanden die Pivitsheiderinnen gleich gut ins Spiel. Die Mädchen aus Hausdülmen agierten nicht souverän genug, um das gut eingespielte Team des CVJM unter Druck setzen zu können. Zu Recht ging auch der zweite Meistertitel an dem Wochenende an Pivitsheide. Es spielten Melina Pivit, Julia Klein, Stine Schmidt, Lea Langebach und Emily Holzhauer.

Den dritten Meistertitel am Wochenende konnte das Mixed-Team der 15-18-jährigen gewinnen. Nicht als Favorit gehandelt, spekulierten die Pivitsheider schon vor dem Turnier auf den Meistertitel, da der stärkste ausgemachte Gegner aus Malterdingen nicht in bester Besetzung spielen konnte. Speziell die männlichen Spieler des CVJM hatten noch etwas gut zu machen, da am Vortag das Endspiel in der Spielklasse männliche Jugend 15-18 Jahre gegen Blankenloch verloren wurde. Mit präzisem Stellspiel schafften die Mädchen im Team, die männlichen Angreifer gut in Szene zu setzen. Überraschend deutlich gingen beide Sätze an Pivitsheide. Nach 2013 bedeutet das erneut den Sprung ganz nach oben auf das Treppchen. Für Pivitsheide spielten Melina Pivit, Julia Klein, Lea Langebach, Emily Holzhauer, David Kästner, Jonas Friesen, Jonas Pfitzner, Jonas Korth und Marlo Mailinger.

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Sports4Kids nimmt Fahrt auf!

Kinder beim Sport (Foto: LSB Bilddatenbank)

Frank Hilker, Kämmerer der Stadt Detmold, hat das Projekt Sports4Kids nun den Delegierten der Detmolder Sportvereine anlässlich der Mitgliederversammlung des Sportverbandes vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Kooperationsprojekt des Stadt Detmold, der Sparkasse Paderborn-Detmold, der Lions, der 42 Kitas und des Sportverbandes Detmold. Dabei geht es darum, die Kinder frühzeitig an die Bewegung und den Sport heranzuführen.

Die Detmolder Kinder bekommen zum 4. Geburtstag in der jeweiligen Kita einen Gutschein für eine einjährige Mitgliedschaft in einem Detmolder Sportverein geschenkt. Dieser Gutschein kann bei den Detmolder Sportvereinen eingelöst werden und entsprechende Sportangebote wahrgenommen werden.

Start der Aktion wird in einer zentralen Veranstaltung am 9.6.18 im Schulzentrum Mitte sein.

Karl-Heinz Danger

Die Residenzler gewinnen Turnier in Lemgo und die Herzen mancher Zuschauer

Turniersieger 2018 (Foto: N. Distelrath)

Flüchtlinge im Sport: Detmolder Geflüchteten-Fußballer erringen erneut den großen Henkelpott

Der Sportverband Detmold organisiert seit zwei Jahren eine Hobby-Fußballtruppe, die sich aus geflüchteten jungen Männern verschiedener Nationen zusammensetzt und in diversen Detmolder Unterkünften wohnt. Im vergangenen Jahr konnte die Mannschaft, die unter dem Namen „die Residenzler“ auftritt, erstmals ein großes Turnier in Lemgo gewinnen. Der errungene Wanderpokal war eine Zeit lang in einer Vitrine des Touristikbüros der Stadt Detmold zu bewundern, musste aber als „wandernder Pokal“ vor einiger Zeit an den Veranstalter zurück gegeben werden.

Nunmehr kehrt er an den Ort der Ausstellung zurück, denn die Geflüchteten-Mannschaft konnte das Turnier der Stiftung Eben-Ezer erneut gewinnen. Dabei standen die Vorzeichen hierfür zunächst nicht so gut: Von der alten Truppe waren Einige nicht mehr dabei, da sie aufgrund ihres Status nicht mehr in Detmold sind oder in anderen Kommunen wohnen. Neue mussten erst mit der geänderten Lebensweise in Deutschland klar kommen. Auch im Turnier hatten sie einen holprigen Start, aber Norbert Distelrath und Norbert von Dahlen als Trainer wussten die sensiblen Jungs richtig einzustellen und zu motivieren. Da das Treffen der zehn teilnehmenden Mannschaften zuvorderst vom Fairnessgedanken geprägt war, machten die Jungs auch hier eine gute Figur, was von den zahlreichen Zuschauern gebührend honoriert wurde.

Nachdem die Gruppenphase überstanden war, wurde der VfL Lüerdissen im Halbfinale mit 3:0 bezwungen; das Finale gegen die Hobbykicker Entrup konnte nach spannendem Verlauf mit 2 : 1 siegreich gestaltet werden.

Der Henkelpott wandert also für ein weiteres Jahr in die Residenz Detmold!

Norbert von Dahlen

Ditib ist erster Ü40 Kreismeister

Am Sonntag 18.02.18 fanden die ersten gemeinsamen Ü40 Kreismeisterschaften in der Halle des Dietrich Bonhoeffer Kolleg statt.

Der SVE Jerxen – Orbke hatte die Organisation für dieses Turnier übernommen. Mit viel Routine führten sie durch das Turnier und ließen selbst durch die kurzfristige Absage des RSV Barntrup keine Zweifel an einem reibungslosen Verlauf aufkommen.

In drei Gruppen traten elf Mannschaften gegen einander an. Neben zahlreichen Detmolder Vereinen traten mit Wüsten, Lockhausen, Werl-Aspe/Grastrup-Retzen und Augustdorf auch vier Mannschaften aus anderen Kreisen an.

In spannenden Gruppenspielen zeigten die Mannschaften ihr Können. Jeder kämpfte um den Einzug in die Finalrunde. Am Ende trafen die Mannschaften von Post TSV Detmold gegen Werl Aspe/Grastrup-Retzen aufeinander. In einem bis zum Schluss engen Spiel konnte sich der Post TSV Detmold für das Finale qualifizieren. Im zweiten Halbfinale spielten SUS Pivitsheide gegen Ditib Detmold. Hier setzte sich Ditib mit 3:0 durch.

Die Endspiel Teilnehmer Ditib Detmold und Post TSV Detmold

Im anschließendem Spiel um Platz drei,  konnte sich Werl-Aspe /Grastrup-Retzen gegen SUS Pivitsheide im Neunmeterschießen durchsetzen.

Im Finale zwischen Post TSV Detmold und Ditib Detmold suchten beide Mannschaften sofort die Entscheidung. Sie spielten intensiv nach vorne und wollten den Sieg erzwingen. Am Ende war Ditib Detmold einfach zwingender in seinem Spiel und konnte durch viel Laufarbeit einen verdienten 2:0 Sieg nach Hause bringen.

Unter großem Jubel der Anhänger nahmen sie den Kreispokal entgegen. Weiterlesen

Fußball-Stadtmeisterschaften des Nachwuchses

Quelle: Lippische Landes-Zeitung

 

Der Sportverband Detmold stellt sich neu auf

Foto D. Mahlitz

Die Sportlandschaft in Detmold blüht und gedeiht, bedarf aber in Zukunft der weiteren strukturellen Stärkung. Das war die Erkenntnis des „Runden Tisches“, zu dem der Sportverband Detmold (SSV) die Detmolder Sportvereine eingeladen hatte, um die zukünftige strategische Ausrichtung des Sportverbands, dessen Aufgaben, den erforderlichen Personaleinsatz und den notwendigen Finanzbedarf zu beleuchten. Als Moderatoren fungierten Patrick Busse vom Landessportbund NRW zusammen mit Karl-Heinz Danger, dem Vorsitzenden des SSV.

Den landesverfassungsrechtlichen Auftrag, dass Land und Kommunen den Sport fördern, begleitet der SSV als Sprachrohr der Detmolder Sportvereine, indem er diese gegenüber der Politik und der Verwaltung vertritt, wie es seiner Kernaufgabe entspricht. Bei 62 Vereinen im Sportverband mit 19.750 Mitgliedern und einem Organisationsgrad von mehr als einem Viertel der Bürger als Mitglied in einem Sportverein wird deutlich, dass diese Aufgabe einen erhöhten Stellenwert in unserer Gesellschaft besitzt. Organisiert sind durchschnittlich 318 Mitglieder pro Verein und insgesamt 6.300 Kinder und Jugendliche sowie 4.350 Senioren über 60 Jahre. Bei 1.300 Ehrenamtlichen und freiwilligen Mitarbeitern ergeben sich durch diese 220.000 Stunden Mitarbeit für den Sport im Jahr, was einer Wertschöpfung von über zwei Millionen Euro entspricht.

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Einladung zu einem Runden Tisch über die zukünftigen Aufgaben des Sportverbandes

Der Sportverband Detmold lädt zu einem Runden Tisch ein. Dieser soll

  • am Dienstag, 23.1.18
  • um 19.30 Uhr
  • im Vereinstreff des Detmolder Sportverein
  • Georg-Weerth-Str. 17
  • 32756 Detmold

stattfinden.

Wir möchten uns im Vorfeld unserer Mitgliederversammlung, die am 20.3.18 stattfindet, mit unseren Vereinen über

  • die zukünftige strategische Ausrichtung des Sportverbandes,
  • unsere Aufgaben,
  • dem erforderlichen Personaleinsatz und
  • dem notwendigen Finanzbedarf

abstimmen.

Wir laden dazu alle Vereinsvorsitzenden und/oder deren Stellvertreter ein.

Die Indiacas von CVJM Sylbach/Pivitsheide in allen drei Spielklassen auf dem Podest

Alle beteiligten Spielerinnen und Spieler (Fabian Pfitzner)

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen CVJM-Meisterschaften im Indiaca der Erwachsenen in Bindlach statt. Da die Mannschaften neu zusammengestellt wurden und die Trainingsbeteiligung in den letzten Monaten eher mäßig war, sind wir ohne große Ambitionen und ohne Druck in das Turnier gestartet. Vielleicht war das aber auch der Schlüssel zum Erfolg.

Die Damenmannschaft, die im Kern schon seit der Jugend gemeinsam spielt, gewann in der Vorrunde alle Spiele. Das Spielsystem bei den Damen sieht danach eine Zwischenrunde vor. Hier trafen wir auf die Mannschaft aus Ichenheim. Eine Phase mit mehreren einfachen Fehlern führte am Ende leider zu einer Niederlage. Dank des deutlichen Sieges gegen Enzweihingen gelang aber der Einzug ins Halbfinale. Hier wartete die Mannschaft vom Gastgeber Bindlach. Leider wurde auch dieses Spiel verloren. Im Spiel um Platz drei kam es erneut zu einem Aufeinandertreffen mit der Mannschaft aus Ichenheim. Dank einer konzentrierten und über weite Strecken guten Leistung wurde das Spiel deutlich mit 13 Punkten Vorsprung gewonnen. Somit ist zum ersten Mal seit 1996 wieder eine lippische Damenmannschaft auf das Treppchen bei einer Deutschen Meisterschaft gekommen! Für die Damenmannschaft spielten: Sarah K., Lara Petry, Julia K., Melina Pivit, Maya Runte, Berit Schmidt und Johanne Geßner.

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