Ehre wem Ehre gebührt: Martin Schüddekopf im Rathaus empfangen

Empfang beim Bürgermeister (Foto: Stadt Detmold)

Martin Schüddekopf vom TSV Bentrup-Loßbruch hat sich ganz dem Nordic Walking-Sport verschrieben. Eher zufällig kam er zu der Sportart, die häufig immer noch im Schatten der Laufbewegung steht. „Und das völlig zu Unrecht!“, wie Schüddekopf betont.

Mit seinem zweiten Platz über 10 km bei den 4. Internationalen Deutschen Nordic-Walking Meisterschaften im Juni in Roding hat er bereits erfolgreich auf sich aufmerksam gemacht und gleichzeitig den Fokus auf das Nordic Walking gelegt.

Jetzt hatte Bürgermeister Rainer Heller zur persönlichen Ehrung in das Rathaus eingeladen. „Ich möchte meinen Sport mehr in das Rampenlicht rücken“, so der Detmolder, der aktuell in der Altersklasse 40 startet. Unterstützung findet er dabei bei den Verbänden „German Fitness Association“ (GNFA) und der ENWO (European New Walking Organisation), dem Europäischen Dachverband der Nordic Walker. Beide stehen für Gesundheitssport und gleichzeitig für die Förderung des wettkampforientierten Nordic Walking. Häufig laufen die nämlich nur am Rande von Laufevents mit und bekommen noch nicht mal eine eigene Siegerehrung, doch „wir spüren das wachsende Interesse bei den Walkern, auch unsere Veranstaltung, Walk and Run‘ in Bentrup-Loßbruch erfreut sich großen Zuspruchs“, sieht Schüddekopf positiv in die Zukunft. Von Bürgermeister Heller gab es auf jeden Fall eine persönliche Urkunde für den Deutschen Vizemeister und die besten Wünsche für die nächsten Wettbewerbe.

Stadt Detmold

Ü50 Titel geht nach Eichholz-Remmighausen

Am 03.9.18 führte der TUS Eichholz-Remmighausen im Rahmen seiner Sportwerbewoche die Ü50 Stadtmeisterschaften durch. Die Mannschaften vom Veranstalter, SV Diestelbruch-Mosebeck und Post TSV Detmold kämpften um den begehrten Titel. In einer Hin- und Rückrunde spielten die Mannschaften gegeneinander. Den verdienten Sieg durfte der TUS Eichholz-Remmighausen, vor dem Post TSV Detmold und SV Diestelbruch-Mosebeck für sich verbuchen. Mit dem Pokal in der Hand wurde im Kreise der Anhänger auf dem Sportfest der Triumpf kräftig gefeiert.

SUS Pivisheide holt Ü32 Titel

Foto (Privat)

Die SF Berlebeck-Heiligenkirchen waren in diesem Jahr Ausrichter der Ü32 Stadtmeisterschaften. Das Team um Detlev Schröder hatte am 31.8.18 wieder alles gut vorbereitet. Leider sagten die Mannschaften von Post TSV Detmold und SV Hakedahl kurzfristig ab. Das tat dem Ablauf keinen Abbruch, routiniert wurde der Spielplan kurzer Hand angepasst und die verbliebenen vier Mannschaften konnten starten. Die beiden Schiedsrichter Ernst Albrecht Kuhlmann und Rolf Gkarelas leiteten die Partien souverän und hatten das Geschehen jederzeit im Griff.

Am Ende konnte SUS Pivitsheide als verdienter Sieger nach Hause fahren.

SPIELPLAN

SUS Pivitsheide -SVE Jerxen-Orbke  2:0
FC Augustdorf-SF Berlebeck-Heiligenkirchen  1:2
SUS Pivitsheide – FC Augustdorf  2:1
SVE Jerxen-Orbke -SF Berlebeck-Heiligenkirchen  2:0
SF Berlebeck-Heiligenkirchen – SUS Pivitsheide  0:3
FC Augustdorf – SVE Jerxen-Orbke  2:2

TABELLE

Mannschaft                      Tore         Punkte
SUS Pivitsheide                7:1                9
SVE Jerxen-Orbke           4:4               4
SF Berlebeck-Heiligenk. 2:6               3
FC Augustdorf                   4:6               1

Über fünf Jahrzehnte engagiert: Verdienstmedaille für Rolf Meierhenrich aus Detmold

(Foto: Kreis Lippe)

Durch sein langjähriges Engagement, vor allem im sportlichen Bereich, hat Rolf Meierhenrich anerkennenswerte Verdienste erworben. Im Rahmen einer Feierstunde nahm er deshalb jetzt die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Lippes Landrat Dr. Axel Lehmann entgegen. „Mit Ihrem umfassenden Engagement quer durch alle Bereiche sind Sie nicht nur ein wertvolles Vorbild. Sondern Sie sind damit seit über 50 Jahren auch treibende Kraft für die Gestaltung Ihres Heimatorts Hiddesen. Ich freue mich sehr, dass dieses Engagement heute verdient gewürdigt wird“, betonte Lehmann in seiner Laudatio.

Von 1965 bis 1975 leitete Rolf Meierhenrich die Schülerturnabteilung im Sportverein „VFL Hiddesen“. Anschließend fungierte er bis 1985 als Jugendwart in der Fußballabteilung. Parallel dazu übernahm er weitere Aufgaben im Verein und organisierte beispielsweise die Leichtathletikveranstaltungen. 2002 wurde Meierhenrich der Prüfausweis für die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens durch den Kreissportbund Lippe ausgestellt. Damit war die Grundlage zur Übernahme und Leitung der Sportabzeichenabteilung des VFL Hiddesen im Jahr 2004 geschaffen. Unter seiner Führung entwickelte sich die Abteilung im Laufe der Jahre auf diesem Gebiet zur erfolgreichsten im Stadtgebiet Detmold. Auf Kreisebene hatte der Verein in den Jahren 2010 und 2012 die meisten Erwerber von Sportabzeichen. Als Sportabzeichen-Obmann bietet der Detmolder mit seinem Team in den Monaten Mai bis Oktober jeden Montagabend ein 90-minütiges Sportabzeichentraining an. Im Jahr 2006 begann Meierhenrich die Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten. Seitdem erwerben mehr als 90 Prozent der Kinder bis sechs Jahren das Minisportabzeichen. Die umfangreiche Vor- und Nachbereitung sowie die Verarbeitung der Daten sind mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden.

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Datenschutz: Info-Veranstaltung des Sportverbandes Detmold brachte Licht ins Dunkel

(Foto: Privat)

Datenschutz ist spätestens seit dem 25.5.2018, dem Inkrafttreten der EU-Grundverordnung, in aller Munde, so auch bei den Sportvereinen. Um deren Fragen eine Antwort zu geben, hatte der Sportverband Detmold die Expertin Jutta Stork vom Landessportbund aus Dortmund eingeladen. Karl-Heinz Danger als Vorsitzender des SSV begrüßte im Beisein von Jobst Kuhlmann (Kreissportbund Lippe) und Ulrich Dubbert (Sportplaner der Stadt Detmold) die Referentin sowie 44 Vereinsvertreter und konnte nicht ahnen, dass die für zweieinhalb Stunden angesetzte Veranstaltung fast die doppelte Zeit in Anspruch nehmen würde. Dies dokumentiert den Umfang der angesprochenen Themen und den Bedarf der Vereine an der Klärung brennender Fragen.

Zunehmende gesellschaftliche Sensibilisierung, Schutz des Persönlichkeitsrechts Betroffener einerseits und die mögliche Ahndung bei Verstößen zulasten eines Vereins andererseits macht die Notwendigkeit deutlich, warum sich ein Verein mit dem Thema befassen muss.

Die Referentin skizzierte die Anwendungsbereiche und die zentralen Begriffsbestimmungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes und was bei der Datenerhebung zu beachten ist; die Einhaltung der Regelungen sei bei Bedarf nachzuweisen. Im folgenden wurden die Maßnahmen benannt, die ein Sportverein ergreifen muss bzw. kann: Führung von Verzeichnissen von Verarbeitungstätigkeiten (i.d.R. ab 250 Mitgliedern), Vorbereitung der Informationspflichten an Betroffene, Aufnahme einer Datenschutzklausel in die Vereinssatzung oder Aufstellung einer Datenschutzordnung, Hinweise über Datenverarbeitung in Aufnahmeformulare aufnehmen, ggfs. schriftliche Einwilligung einholen, Verpflichtung der Mitarbeiter auf das Datengeheimnis, techn. und organisatorische Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Daten, Datenschutzerklärung bei einem Online-Auftritt und Benennung eines Datenschutzbeauftragten.

Anhand von Musterschreiben des LSB und von Musterformularen, die den Vereinen bereits bei der Einladung zu der Veranstaltung zur Verfügung gestellt wurden, konnten praktische Beispiele erklärt und durchgespielt werden.

Vielfältige Fragen hatten die Anwesenden aus ihrer Vereinspraxis an die Referentin. Daraus entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die sich während einer Pause und nach der Fortbildung bei einem vom Sportverband bereit gestellten Imbiss und diversen Getränken fortsetzte. Das bewies auch, dass der Datenschutz die Sportvereine noch lange beschäftigen wird!

Für nicht erschienene Sportvereine und darüber hinaus für Interessierte sei kund getan, dass Informationen unter VIBBS – Online (www.vibss.de/vereinsmanagement/recht/datenschutz/) im Internet zu erhalten sind.

Eine weitere Datenschutz-Veranstaltung ist für den 27.9.2018 im Kreishaus Detmold seitens des Ehrenamtsbüros des Kreises Lippe geplant.

Norbert von Dahlen

Mehr als 1.300 Starter beim 27. Detmolder Residenzlauf

Beim diesjährigen Detmolder Residenzlauf waren mehr als 1.300 Läuferinnen und Läufer gemeldet. In der Hauptklasse über 10 km siegten Melanie Deppe und Elias Sansar.

Beim 5 km Fitnesslauf liefen Nina Lampe und Ali Ebrahimzadgan als erste über die Ziellinie.

Die Schule mit der höchsten Teilnehmerquote und somit Gewinner des Friedrich Brakemeier Pokals war die Freiligrathschule.

Die Veranstaltung war mal wieder vom Team von Henning Stiegmann bestens organisiert.

Einladung zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Datenschutz im (Sport-) Verein

Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Damit gehen Veränderungen für Organisationen einher, die personenbezogene Daten verarbeiten oder speichern. Somit sind auch Vereine betroffen.

Der Sportverband Detmold lädt alle interessierten (Sport-) Vereine zu folgender VIBSS-Informationsveranstaltung ein:

  • Am Mittwoch, den 29. August 2018
  • im SOS-Kinderdorf, Gelskamp 25, 32756 Detmold
  • Beginn: 18.30 Uhr
  • Ende: ca. 21:00 Uhr
  • Referentin: Jutta Stock vom LSB NRW

Folgende Inhalte sollen besprochen werden:

  • Grundsätze des Datenschutzes
  • EU-Datenschutz-Grundverordnung
  • Was ist im Verein zu tun?
  • Wird ein Datenschutzbeauftragter benötigt?
  • Recht am eigenen Bild
  • Haftung des Vereins und des Vorstandes bei Rechtsverstößen

Anhand konkreter Beispiele werden bei der Veranstaltung zahlreiche Tipps für die Umsetzung in der Vereinspraxis gegeben:

  • Die Fußballabteilung möchte Ergebnislisten und Fotos ihrer Spiele im Internet veröffentlichen.
  • Der Abteilungsleiter möchte eine Telefonliste aller Abteilungsmitglieder verteilen, um Fahrgemeinschaften bilden zu können.
  • Ein Sponsor bittet um eine Liste aller Mitglieder, um diesen Werbung zusenden zu können.
  • Der Trainer möchte sein Training über eine WhatsApp-Gruppe organisieren.

Und viele weitere Beispiele ….

Zur besseren Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 22.08.2018 an whaase@sportverband-detmold.de.

Ulrich Weß-Wesner erhält den 7. Dan

Ulrich Weß-Wesner (Foto privat)

Am 1. Juni 2018 bestand Ulrich Weß-Wesner unter den strengen Blicken einer hochrangigen und dreiköpfigen Prüfungskommission des Deutschen Karate Verbandes seine Prüfung zum 7. Dan!

Der Deutsche Karate Verband ist mit seinen rund 96.000 Mitgliedern der einzige Karate Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund. Der 7. Dan (schwarzer Gürtel) ist eine hohe Meistergraduierung, von dem es in allen Budo-Disziplinen nicht viele Sportler gibt, die ihn erhalten haben. Um diesen Grad erhalten zu können sind verschiedene Voraussetzungen nötig. Unter anderen eine erfolgreiche sportliche Laufbahn.

Ulrich Weß-Wesner begann mit dem Karatesport schon im Februar 1973. Der damalige Detmolder Karate Verein „Karate Dojo Detmold e. V.“ bot ihm dazu genügend Möglichkeiten und konnte sich so sportlich entwickeln. So konnte Ulrich seine Grundlagen immer weiter ausbauen und seine Leistungen zeigten sich in den späteren Jahren durch viele Erfolge bei Karateturnieren und Meisterschaften.

Dabei waren der Gewinn der Lippischen-, der Landes- und der Deutschen Meisterschaft! Er war außerdem viele Jahre Mitglied im NRW-Landeskader mit dem er zahlreiche Wettkämpfe und internationale Vergleichskämpfe in vielen Ländern der Welt bestritt.

Neben seiner eigenen sportlichen Laufbahn ist Ulrich auch als lizensierter Trainer tätig. Hier schaffte er es nicht nur unzählige Menschen den Karatesport näher zu bringen, sondern vermochte es auch viele junge Sportler auf den Erfolgsweg zu bringen.

Wolfgang Pelz (Gründungsmitglied des Karate Dojo Detmold und Ulrichs erster Trainer)

 

Der Sportverband gratuliert seinem Vorstandsmitglied Ulrich zu diesem tollen Erfolg!

Schülermannschaft des CVJM Pivitsheide gewinnt den Indiaca Junior World Cup

(Fotos: Matthias Langenbach)

(Fotos: Matthias Langenbach)

Der CVJM Pivitsheide gewinnt den Indiaca Junior World CUP 2018 in der Spielklasse männlich Schüler 11-14 Jahre. Damit feiert die Jugendabteilung des CVJM Sylbach/Pivitsheide den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. In vier Spielklassen ist der CVJM in der vergangenen Woche zum Junior World Cup nach Dülmen angereist. Das Ziel war es von den vier qualifizierten Teams (männliche Schüler 11-14 Jahre, mixed Schüler 11-14 Jahre, weibliche Jugend 15-18 Jahre und mixed Jugend 15-18 Jahre) mindestens zwei Teams auf das Treppchen zu bringen. Außerdem sind 2 Spielerinnen des CVJM als Gastspieler für den TSV Enzweihingen in der Spielklasse weiblich Schülerrinnen 11-14 Jahre gestartet.

Der Turnierstart am Donnerstag verlief für die weibliche Jugend 15-18 Jahre und mixed Schüler 11-14 Jahre sehr gut. Beide Teams konnten gleich mit Siegen in das Turnier starten. Leider konnten beide Teams im Verlauf der Vorrunde nicht das komplette spielerische Potential abrufen. Die weibliche Jugend verpasste durch das schlechtere Ballverhältnis im Vergleich zu den punktgleichen Polinnen aus Morag und den Gastgeberinnen aus Hausdülmen unglücklich den Halbfinaleinzug. Die Mädchen konnten in der Endabrechnung mit einem Sieg gegen SK Telia/EST den 5. Platz belegen. Die mixed Schüler 11-14 Jahre mussten in ihrem Halbfinale dem SK Juku/EST den Vortritt lassen. Auch das Spiel um Platz drei ging gegen Bettendorf/LUX verloren. Weiterlesen

Nachfolge für Vorsitz und Geschäftsführung gesucht: Danger und Haase hören 2019 auf

Lippische Landes-Zeitung 21./22.7.18

LZ Danger und Haase hören 2019 auf (PDF)