Mitgliederversammlung: Detmold arbeitet an einem Zukunftskonzept für den Sport; immer mehr Gesetze und Vorschriften erschweren die Arbeit der Ehrenamtler!

Eine gut besuchte Mitgliederversammlung des Sportverbandes brachte die Detmolder Sportvereine unter dem Dach der Stadtwerke zusammen, um nach den Grußworten des Hausherrn und Geschäftsführers Jörg Karlikowski sowie von Bürgermeister Reiner Heller den Bericht des Vorsitzenden des SSV Karl-Heinz Danger zu hören.

Der Bürgermeister berichtete von dem laufenden Projekt der Sportentwicklungsplanung. So soll die Stadt Detmold für die Zukunft gewappnet werden.

Der Vorsitzende berichtete, dass der Mitgliederbestand zwar relativ stabil geblieben ist, die Anzahl der Kinder und Jugendlichen hat sich in den letzten 10 Jahren um ca. 1.000 reduziert. Mit dem Projekt „Sport4kids“ soll dem Problem entgegengewirkt werden. Es sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Kinder sollen rechtzeitig über die Kitas an Sportvereine herangeführt werden, um Lust an der Bewegung zu bekommen und gleichzeitig für Nachwuchs in den Vereinen zu sorgen. Der mangelnden Schwimmfertigkeit von Kindern an Grundschulen soll durch einen vom SSV unterstützten Wettbewerb begegnet werden. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung sollen mithin die negativen Entwicklungen im Sportbereich durch die entsprechenden Projekte gemildert und später aufgefangen werden.

Auch wenn das Ehrenamt allerorten für positive Schlagzeilen sorgt, so schlägt es trotzdem in Sportvereinen ungenügend durch, nicht in allen Vereinen können momentan alle Ehrenämter besetzt werden. So sorgen Steuergesetzgebung, die Umsetzung des Kinderschutzgesetzes und letztlich die für Vereine unangemessene Datenschutzgrundverordnung für Kopfzerbrechen und erhebliche Mehrarbeit, die Manche davon abschrecken, sich in verantwortungsvolle Posten wählen zu lassen. Entlastung von diversen Aufgaben soll für drei Vereine und den SSV daher die Einstellung einer FSJ-lerin zum 1.8.19 bringen.

Es waren jedoch auch erfreuliche Nachrichten zu vermelden. Überragende Ergebnisse erzielten die Fußballer und Leichtathleten des Grabbe-Gymnasiums. Stadtmeisterschaften fanden in verschiedenen Disziplinen statt. Das Sportabzeichen haben insgesamt 1.943 Sportlerinnen und Sportler aus zwölf Vereinen, einer BSG und 15 Schulen erworben.

Für mehr als 25 Jahre Vereinsarbeit wurden drei Angehörige der Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen geehrt: Sigrid Dröge, Norbert Wiedemann und Carsten Lemm erhielten die silberne Ehrennadel des KSB Lippe.

Die Versammlung wählte Karl-Heinz Danger erneut zum Vorsitzenden des SSV, Carsten Lemm als stellv. Vorsitzender, ein Geschäftsführer konnte nicht gefunden werden. Als neue stellv. Kassenwartin wurde Susanne Schiering gewählt.

Als Ausblick für 2019 diktierte der Vorsitzende den Aktiven den Residenzlauf am 17.8. ins Buch. Der neue Fachgebietsleiter Schule & Sport der Stadt Detmold Michael Horn berichtete über verschiedene Aktivitäten innerhalb der Sportlandschaft in Detmold und darüber, dass die Sporthalle der Bachschule zum neuen Schuljahr wieder in Betrieb gehen soll.

Insgesamt gesehen eine gelungene und informative Veranstaltung. Dank an die Stadtwerke für Speis und Trank.

Der Vorstand

 

Neues Sports4Kids Plakat

Die PDF-Version des Posters finden Sie hier.

Sportbekleidungszuschuß soll Vereinsbeitritt für Geflüchtete erleichtern

Schließung der Kooperationsvereinbarung: Karl-Heinz Danger und Norbert von Dahlen (Sportverband Detmold), Maik Berghaus (contact!detmold) und Ayleen Strunk (Stadt Detmold)

Für einen Sportler ist neben seinem Talent für die von ihm gewählte Sportart die Sportausrüstung eine der Voraussetzungen, um die körperliche Ertüchtigung ausüben zu können. Für Ballspieler sind es die Sportschuhe und der Trainingsanzug.

In der Vergangenheit bis heute sind Geflüchtete nach Detmold gekommen, die außer ihrem sportlichen Talent diese Dinge verständlicherweise nicht mitbringen konnten, wenn sie bei aufnahmewilligen Sportvereinen unterkamen.

Um die Integration in Sportvereinen zu erleichtern, hatte der Sportverband Detmold Bekleidungszuschüsse an Sportvereine zur Ausrüstung von aufgenommenen Flüchtlingen gewährt. Der Fördertopf war jedoch bald leer; der Sportverband fand allerdings bei Maik Berghaus, dem Koordinator und Sprecher des Bündnisses contact!detmold ein offenes Ohr für eine finanzielle Unterstützung, damit der Bekleidungszuschuß ab dem 1. April dieses Jahres wieder fließen kann. Contact!detmold ist ein überkonfessionelles christliches Aktionsbündnis in der Hilfe für Flüchtlinge mit dem Bestreben der Integration, um ein gutes Miteinander zu erreichen. Insofern stehen contact!detmold und der Sportverband Detmold Seite an Seite.

Berghaus äußerte die Hoffnung, dass weitere Sponsoren dem guten Beispiel folgen und so sportwilligen Geflüchteten den Weg in Sportvereine ebnen, indem sie mit ihren Zuwendungen an den Sportverband dessen Bemühungen um Integration der Detmolder Neubürger unterstützen.

Norbert von Dahlen

Einladung zur Mitgliederversammlung des Sportverbandes Detmold e.V. am 2. April 2019

Einladung zur Mitgliederversammlung am 2. April 2019
in den Räumen der Stadtwerke Detmold GmbH
Beginn 19.00 Uhr

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Grußworte
  2. Ehrungen
  3. Berichte
  4. Entlastung der Kassenwartin und des Vorstandes
  5. Verabschiedung Haushaltplan 2019
  6. Neuwahlen laut Satzung
  7. Wahlen aufgrund von Vakanzen
  8. Bestätigung des Jugendvorstandes
  9. Satzungsänderung
  10. Aktuelles aus der Sportverwaltung
  11. Sport4Kids
  12. Termine
  13. Anträge
  14. Mitteilungen, Anfragen und Verschiedenes

Details entnehmen Sie bitte den anliegenden Dokumenten:
TOP Jhv 2019

Schwimmkompetenz liegt uns am Herzen

(c) LSB NRW | Foto: A. Bowinkelmann

Detmolder Grundschulen wollen die Schwimmfertigkeit von Kindern weiter stärken 

In der Detmolder Sportlandschaft für Kinder sind seit kurzem niedliche Tiere mit Symbolcharakter unterwegs. Das eine ist Hase Hermi in der Aktion „Sport4kids“ und das andere ist eine Schwimmente als mutiertes Hermännchen, das von den Stadtwerken für eine guten Zweck verkauft wird: Aus dem Erlös werden diejenigen zwei Grundschulen in Detmold sechshundert Euro bzw. vierhundert Euro erhalten, die als Sieger im Wettbewerb mit den größten prozentualen Anteilen an Schülern mit erlernter Schwimmfertigkeit hervorgegangen sind.

Der Sportverband Detmold hatte vor einiger Zeit erkannt, dass die Schwimmfertigkeit von Kindern insgesamt zu wünschen übrig lässt und es sich zu einer Herzensaufgabe gemacht, um dies zu verbessern. Sowohl für die weitere Entwicklung eines Kindes als auch bei der Erringung des Sportabzeichens ist die Schwimmfertigkeit ein wichtiger Faktor. Auch die Stadt Detmold hatte deswegen im letzten Halbjahr Unterstützung durch eine zusätzliche Schwimmmeisterin geboten.

Nunmehr wurden die Stadtwerke als Sponsor mit ins Boot geholt, um die Aktion „Schwimmfertigkeit“ auf Kurs zu bringen. Damit wird nun der Wettbewerb für die Grundschulen ausgeschrieben, die die Preisgelder in den Kauf von Schwimm- und Sportutensilien investieren, um somit den Anreiz zur Schwimmfertigkeit nachhaltig zu gewährleisten.

Norbert von Dahlen

Geflüchteten-Fußballer beweisen Fairness im Turnier

(Foto: Norbert Distelrath)

Diesmal stand nicht der Turniersieg, sondern allein die Teilnahme unter Fairness-Gesichtspunkten im Vordergrund: Die Detmolder Fußballer aus Geflüchteten-Kreisen, bei mehreren Turnieren unter dem Namen „Residenzler“ am Start, nahmen als Pokalverteidiger am Lemgoer Eben-Ezer-Cup teil, den sie in den vergangenen Jahren bislang zwei Mal gewonnen hatten.

Bei diesem Turnier konnte der Wanderpokal zwar nicht ein drittes Mal errungen werden, aber dafür war der respektvolle Umgang miteinander im fairen Wettkampf mit dem sportlichen Gegner wichtiger als der zählbare Erfolg. Norbert Distelrath und Norbert von Dahlen als Trainer waren mit den Leistungen der aus mehreren Nationen gebildeten Truppe angesichts der Stärke der übrigen Teilnehmer durchaus zufrieden, zumal in manchen Spielsituationen die Fairness einen höheren Stellenwert als die Eroberung des Balles hatte.

Das Turnier konnte diesmal die Betriebssport-Mannschaft von Eben-Ezer gewinnen, die im Endspiel den VfL Lüerdissen bezwang.

Norbert von Dahlen

128 Sportlerinnen und Sportler geehrt

v.l.n.r.: Karl-Heinz Danger (Vorsitzender des Sportverbandes Detmold e. V.) und Bürgermeister Rainer Heller überreichten Detlef Schröder die Sportmedaille der Stadt Detmold zur Ehrung aus besonderem Anlass.
Text und Fotos: Stadt Detmold

Detmold. 128 Sportlerinnen und Sportler aller Altersgruppen aus 13 Vereinen erhielten bei der Sportler-Ehrung für das Jahr 2018 eine Auszeichnung für ihre besonderen sportlichen Leistungen. Eine beeindruckende Bilanz für das Sportjahr 2018.

Bürgermeister Rainer Heller weiß: „Die Medaillen und Pokale sind die sichtbaren Zeichen für Bestleistungen der Detmolder Sportlerinnen und Sportler. Gute Platzierungen werden erst ermöglicht durch Anstrengungen, die über die Trainingsstunden hinausgehen. Es freut mich daher besonders, heute über 100 Ehrungen vornehmen zu dürfen.“ Der Grundstein dafür werde an der Basis im Sportverein gelegt. Daher dankte Karl-Heinz Danger, 1. Vorsitzender des Sportverbands Detmold e.V., ergänzend vor allem den Eltern und Verwandten, die „vieles auf sich nehmen, damit ihre Kinder Sport ausüben können und ohne die die sportlichen Erfolge so nicht möglich wären“.

Tradition hat die Ehrung aus besonderem Anlass, die in diesem Jahr an Detlef Schröder von den Sportfreunden Berlebeck-Heiligenkirchen ging. Bereits seit Mitte der 80er Jahre engagiert sich Detlef Schröder insbesondere für die Fußballlandschaft in Detmold. Zu seinen Stationen zählen unter anderem Tätigkeiten als Fußballobmann, Fußballgeschäftsführer und Sozialwart. Zudem ist er beim Sportverband Detmold e. V. für das Sportprojekt „Sports4Kids“ verantwortlich. Für seinen unermüdlichen Einsatz bedankten sich Bürgermeister Rainer Heller und Karl-Heinz Danger herzlich.

Weitere Informationen zum Sport- und Vereinsleben in Detmold und zur Sportler-Ehrung finden sich im Internet unter www.detmold.de.

SPORTLER-EHRUNG-2018-1-20 (PDF)

Die Stadt Detmold und der Sportverband Detmold e. V. ehrten 128 Sportlerinnen und Sportler für ihre besonderen sportlichen Leistungen in 2018.
Text und Fotos: Stadt Detmold

SUS wird Ü32 Stadtmeister

Am Sonntag Nachmittag 17.2.18 trafen zehn Mannschaften in der Bonhoeffer Halle in Detmold aufeinander. In zwei Gruppen wurde hart um den Einzug in das Finale der Stadtmeisterschaften Ü32 gekämpft.

Für das Halbfinale qualifizierten sich SV Hakedahl, SUS Pivitsheide,  SV Diestelbruch-Mosebeck und SG Hiddesen -Heidenoldendorf. Obwohl der SV Hakedahl Verlustpunktfrei durch die Vorrunde ging, konnten sie sich nicht für das Finale qualifizieren und waren SUS Pivitsheide mit 1:3 unterlegen. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Gastgeber Diestelbruch-Mosebeck mit 2:1 gegen SG Hiddesen-Heidenoldendorf durch. Im anschließenden Neunmeter schießen um Platz 3 hatte dann die SG Hiddesen-Heidenoldendorf gegen SV Hakedahl die besseren Nerven und gewann mit 2:1.  Im Finale trafen SUS Pivitsheide und SV Diestelbruch-Mosebeck aufeinander. Als Veranstalter hätte Diestelbruch-Mosebeck sicher gerne den Wanderpokal der Stadtwerke Detmold mit nach Hause genommen, doch SUS Pivitsheide war an diesem Tag einfach stärker und nahm den Pokal verdient mit einem 3:0 Sieg entgegen.

 

Stadtmeister Ü50 entscheidet sich vom Punkt

Am Sonntag morgen 17.2.19 traten acht Vereine an und kämpften um den Stadtpokal der Stadtwerke Detmold. Im Verlauf der Gruppenspiele kristallisierten sich Hiddesen-Heidenoldendorf in der einen Gruppe und SUS Pivitsheide in der anderen Gruppe als heiße Anwärter auf den Ü50 Titel heraus. Der für die Qualifikation  des Halbfinale wichtige zweite Platz war in der einen Gruppe mit dem RSV Klüt schnell ermittelt. In der anderen Gruppe ging es zwischen TUS Eicholz-Remmighausen und FSV Pivitsheide enger zu. Der TUS kam schließlich weiter . In den Halbfinalen traf SUS Pivitsheide auf den RSV Klüt und gewann mit 2:0 im zweiten Halbfinale musste das Neunmeter schießen für die Entscheidung sorgen. Hiddesen-Heidenoldendorf setzte sich mit 3:2 gegen TUS Eicholz-Remmighausen durch. Im anschließenden Neunmeter schießen um Platz 3 hatte der TUS Eicholz-Remmighausen dann die besseren Nerven und gewann mit 1:0 gegen den RSV Klüt . Das Finale bestritten dann SUS Pivitsheide und Hiddesen-Heidenoldendorf. Ein Spiel was von beiden Mannschaften auf Augenhöhe geführt wurde und lange hin und her ging. Am Ende musste die Entscheidung am Neunmeter Punkt getroffen werden. Hier hatte dann wieder Hiddesen-Heidenoldendorf die besseren Nerven und ging mit 3:2 als jubelnder Stadtpokalsieger vom Feld.

Jugendtag des Sportverbandes in Heiligenkirchen

Artikel zum Jugendtag aus der Lippe aktuell vom Samstag 22. Februar 2019. (Katrin Merz)