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Energiekrise als Existenzbedrohung: Landessportbund NRW fordert Hilfsprogramm mit „Dreiklang“

Noch viel bedrohlicher als die heftigen Corona-Folgen: Der Landessport- bund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) fordert von der Landesregierung schnellstmo?glich ein finanzielles Hilfsprogramm fu?r Sportvereine, die auf- grund der unaufhaltsamen Energiekrise in Not geraten. „Wenn keine Hilfen vom Land kommen, werden in NRW demna?chst Sportvereine von der Landkarte verschwinden. Besonders Sportvereine mit eigenen Sportanla- gen befu?rchten teilweise ein kurzfristiges Aus“, betont LSB-Pra?sident Ste- fan Klett. „Spa?testens ab Anfang kommenden Jahres mu?ssen unsere Ver- eine finanzielle Hilfen des Landes in Anspruch nehmen ko?nnen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass viele Vereine eiskalt erwischt werden und ihre Abschla?ge fu?r Strom und Gas in ku?rzester Zeit nicht mehr bezahlen ko?n- nen“, erga?nzt LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen und ist u?berzeugt: „Nur ein Dreiklang aus Einsparungen, mehr Eigenmitteleinsatz und einer staatlichen Hilfe wird die Existenz sichern ko?nnen.“

Zwar verweist die LSB-Fu?hrung ausdru?cklich auf die vorbildliche Unterstu?t- zung der Sportvereine durch das Land NRW im Rahmen der Corona-Krise, mit der Vereinsinsolvenzen vermieden werden konnten. „Leider ist die Energiekrise jedoch von einem ganz anderen Kaliber fu?r den organisierten Sport. Denn in Verbindung mit der hohen Inflation, treffen die regelrecht explodierenden Kosten die Vereinsmitglieder auch privat. Ein einfaches Umlegen der steigenden Energiepreise auf die Mitgliedsbeitra?ge wird nicht mo?glich sein“, erla?utert Niessen. Vorliegende Vereinsbeispiele zeigen durchschnittlich eine Verdreifachung von Energiekosten, Extrembeispiele reichen sogar bis zu einer Verzehnfachung. Auch deshalb fasst der LSB NRW in einem Positionspapier (https://go.lsb.nrw/rettungsschirm- energiekrise) anschaulich zusammen, dass kurzfristige Finanzhilfen des Landes zwingend erforderlich sind.

Natu?rlich mu?sse und werde der Vereinssport selbst seinen Beitrag zur Energieeinsparung und zur Krisenbewa?ltigung leisten, das gelte auch bei der Nutzung von kommunalen Sportanlagen. LSB-Pra?sident Stefan Klett: „Wir bekennen uns zu einem Einsparziel von 20 Prozent. Dafu?r erwarten wir im Gegenzug, dass kommunale Sportanlagen nicht einfach pauschal geschlossen werden, sondern die Einsparungen vor Ort zusammen mit den Sportvereinen umgesetzt werden.“

Mit Sorge sieht der LSB NRW, dass Sportvereine in den Debatten zur Energiekrise in den vergangenen Wochen keine Rolle gespielt haben. Im dritten Entlastungspaket der Bundesregierung blieb der Sport erneut komplett außen vor. „Unser Vereinssystem ist sehr kreativ, auch wenn es um das Energiesparen geht. Doch eines können die Vereine nicht: Diese Krise alleine bewältigen. Über höhere Mitgliedsbeiträge und Energieeinsparungen lässt sich nur ein Teil der Zusatzkosten stemmen. Als Konsequenz werden auch bislang treue Mitglieder austreten, weil sie selbst erheblich unter der enormen Kostenlast leiden“, meint Klett.

PDF-Datei mit dem Pressetext HIER.

Appell zur Energieeinsparung

Liebe Sportfreunde,

wie ihr alle wisst, hat die Bundesregierung die zweite Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Es gilt demnach die „Alarmstufe“. Es besteht der Aufruf der Bundesregierung, Energie/Erdgas zu sparen. Die Stadt Detmold hat darauf bereits mit einem ersten Schritt reagiert und entschieden, dass die Freibäder nicht mehr beheizt werden. In einem zweiten Schritt hat man davon abgesehen, die Warmwasseraufbereitung in den Turn- und Sporthallen nach den Sommerferien wieder zu aktivieren. Inzwischen hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Detmold entschieden, diese Maßnahme zumindest bis zum Ende der Herbstferien (16.10.2022) fortzusetzen, um mögliche Probleme in den Wintermonaten zu verhindern.

Die Stadt Detmold hat jedoch keinen Zugriff auf Turnhallen und Sporthäuser, die in Vereinsregie geführt werden bzw. auf Vereine, denen die Eigenverantwortlichkeit der Energiekosten der städt. Sporthäuser/Sporttrakte übertragen wurde und die die Kosten i.d.R. selbst mit dem Versorgungsunternehmen abrechnen. Daher möchte ich als Vertreter des Sportverbandes Detmold e.V. heute einen Appell an euch richten, ebenfalls – im Sinne der Solidarität – auf eine Warmwasseraufbereitung vorerst zu verzichten und auf eine generelle Energieeinsparung zu achten.

Aufgrund der aktuellen Situation und der politischen Diskussion über mögliche Einsparmaßnahmen von Energie halte ich diese Maßnahme nicht nur für absolut vertretbar, sondern vor dem Hintergrund allgemein stark ansteigender Energiepreise und der von den Vereinen zu leistenden Betriebskostenzahlungen, sogar für dringend zu empfehlen.

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von euch diesem Aufruf folgen und hoffe, dass sich die Lage alsbald möglich entspannt. Wie auf der Mitgliederversammlung zugesagt, bleibt der Sportverband zu diesem Thema mit der Stadt im engen Austausch, wird euch bei Neuigkeiten umgehend informieren und hofft auf einen Runden Tisch zu diesem Thema direkt nach den Herbstferien, wenn klar ist, wie es dann weitergeht!

 

Carsten Lemm, Vorsitzender

clemm@sportverband-detmold.de

Birkenhügel 1. 32760 Detmold

Uralt-Rekord wackelte bei lippischer Meisterschafts-Neuauflage

Die letzten lippischen Leichtathletik-Einzelmeisterschaften hatte es noch vor Corona gegeben, doch nun erfolgte endlich eine Neuauflage. Einen Tag nach der gelungenen Team-DM im Stadion Werreanger in Lage nutze der KLA Lippe die von der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen hervorragend präparierten Anlagen dafür. Wettkampfwart Ulrich Offel hatte in der Vorbereitung ganze Arbeit geleistet, so dass die 157 Teilnehmer einen harmonischen
Wettkampftag erleben konnten. „Es waren zwar alle Altersklassen vertreten, doch der Schwerpunkt lag heute eindeutig bei den jüngeren Jahrgängen“, wusste Wettkampfleiter Klaus Brand zu berichten, und Axel Offel ergänzte: „da scheint sich ein Neuaufbau in der Teilnehmerstruktur anzudeuten“.

Auch die beste Leistung heute war hier anzusiedeln: Miranda Wolf (LG Lippe-Süd) schleuderte den Speer auf herausragende 40,35m. Einen so weiten Wurf hatte es in Lippe in W13 seit 40 Jahren nicht gegeben, als Daniela Kopp damals den Speer auf die Kreisrekordweite von 41,46m werfen konnte. Könnte hier ein neues Kapitel der Speer-Historie von Linda Stahl bis Marc Gast beginnen? In derselben Altersklasse lief Amanda Schröder vom gastgebenden Verein 10,54s über die 75m, und bei den W11 gewann Greta Spieß (LG Lippe-Süd) mit 7,67s über 50m, einem 4,24m-Weit- und einem 1,18m-Hochsprung sowie einem Ballwurf über 37m gleich vier Wettbewerbe. In der W8 waren
erstaunliche Teilnehmerfelder zu sehen, denn 22 Mädchen bewarben sich um die ersten Meistertitel ihres Lebens. Hier gewann Nike Stockhausen nicht nur die 50m in 9,17s, sondern auch den Weitsprung mit 3,07m und die 800m in 3:22,43min. In der M10 verfehlte

Georg Führung (LG Lemgo) die 3min über 800m nur um 14/100 Sekunden, In der M14 lief Leon Schirpke (beide LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) die 100m in 12,67s und stieß Jannis Brand (LG LIppe-Süd) die Kugel auf 10,55m.
In der M40 ragte die 5000m-Zeit von Peter Pauls (LG Lemgo) in 17:40,35min hervor, in der U20 der 6,41-Weitsprung von Manuel David, und bei den Frauen die 43,16m im Diskuswurf von Marie-Theres Bornemeier (beide LG Lippe-Süd), die nur von der nationalen Spitzenathletin Pia Northoff (TV Wattenscheid) mit 48,78m übertroffen werden konnte. Diese Meisterschaften bilden nun für den Jugendausschuss Justus Stahlberg, Guido
Mertens und Annett Schmid eine willkommene Gelegenheit für die endgültige Zusammenstellung der Kreisauswahl, die kommenden Samstag in Bielefeld auf dem traditionellen Kreisvergleichskampf gegen sechs weitere OWL-Kreise antritt.

Die komplette Ergebnisliste unter www.leichtathletik.de

Gez. Klaus Brand, VKLA

Gelungene deutsche Meisterschaften mit Bronze für Lipper

Nach Jahren derAbstinenz hatte die LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen nun wieder eine deutsche Meisterschaft übertragen bekommen, und es wurde eine sehr gelungene Veranstaltung, wusste Kreis-Chef Klaus Brand zu berichten: „Die Senioren-Teams aus ganz Deutschland nahmen die unter Sven Obenhaus hervorragend präparierten Anlagen gern an, das Wetter hielt, und die vom Einsatzleiter Axel Offel organisierten 91 Kampfrichter aus der
ganzen Region trugen entscheidend dazu bei, dass an allem Wettkampfstätten eine tolle Stimmung herrschte. Das war eine Werbung für die Leichtathletik und den Seniorensport!“ Das Schön bei so einem Ereignis: Gleich Zwei Teams aus Lippe waren mittendrin und kämpften um Zentimeter und Sekunden. In der Ü40 hatte sich die Startgemeinschaft Ostwestfalen-Lippe, denen Athleten der heimischen LG, der LG Lippe-Süd und der TG
Herford angehören, qualifiziert und lief im „heimischen Stadion“ zu großer Form auf.

Nachdem Peter Sjoerds und Michael Striewe gleich 35,35m und 31,43m mit dem Diskus vorgelegt, Cord-Henrik Eickmeier die 800m in 2:10,68min abgeschlossen und Thorsten Schäfers und Guido Mertens 1,55 und 1,50m im Hochsprung nachgelegt hatten, fand man sich auf einmal in der Spitzengruppe wieder. Und es ging im Kugelstoß – u.a. mit 11,13m von Peter Sjoerds – weiter sowie über 100m, wo Jamie Hogdson 12,82s heruntertrommelte.
Nach dem Weitsprung von Thorsten Schäfers und Joachim Liebig mit 4,86 und 4,74m war man auf einmal auf Bronzekurs. Die letzten beiden Disziplinen mussten entscheiden, und es gelang. Über 3000m kämpften sich Stefan Fromme mit 10:36,19min und Cord-Henrik Eickmeier mit 10:55,51min durch, und die 4x100m-Staffel setzte mit 52,58s den Deckel drauf. Stolz nahmen alle die Bronzemedaille hinter LG Kindelsberg-Kreuztal und der LG
Stadtwerke München bei der Siegerehrung entgegen.

Auch die Frauen der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen vertraten die heimischen Farben ausgezeichnet. Nachdem Daniela Kaske-Mehlich und Tina Wöhrmann über 100m 14,90s und 15,44s gesprintet waren, und Katjana Quest-Altrogge über die 800m 2:43,31min gelaufen war, und Jutta Eickmeier mit 3:01,04min die 3Minuten nur knapp übertroffen und Katja Koch mit dem Diskus 24,46m geschafft hatte, brauchte man die 4x100m-Staffel nur
sicher ins Ziel bringen. Das gelang auch mit 59,21s. Damit hatten die Lipperinnen einen guten fünften Platz unter den besten Teams von Deutschland hinter den starken Teams TSV Korbach, TSV Friedberg, Stg. Equipe Saar und der Stg Mittel/Unterfranken sicher gestellt. Weil die Veranstaltung so gut gelungen war, wurde hinterher gleich vom DLV angefragt, ob man nicht im nächsten Jahr nicht wieder die Deutschen Senioren-Meisterschaften
übernehmen wolle? Darüber muss nun allerdings erst in den jeweiligen Gremien entschieden werden.

Die komplette Ergebnisliste unter www.leichtathletik.de

Gez. Klaus Brand, VKLA

Indiaca: Meisterlicher Empfang mit Eintrag in das Golden Buch der Stadt Detmold

Große Ehre für etliche Sportler und Sportlerinnen der CVJM SG Sylbach/Pivitsheide. Der Bürgermeister Frank Hilker hat zum Empfang in das Rathaus der Stadt Detmold und zum Eintrag in das Goldene Buch eingeladen. Nach zwei Jahren der Pandemie und den damit verbundenen Schwierigkeiten im Trainings- und Spielbetrieb, ist die CVJM SG sehr gut im Spieljahr 2021/2022 unterwegs gewesen.  Anfang Mai konnten die Jugendlichen der Altersklasse 15-18 Jahre zum dritten Mal in Folge die Deutschen Meisterschaften im DTB (Deutscher Turnerbund) in der Spielklasse Mixed erspielen. Zwei Wochen nach dem Erfolg der Jugend wurden die Deutschen Meisterschaften im DTB für die Erwachsenen vor heimischer Kulisse in Detmold ausgetragen. Die CVJM SG nutzte den Heimvorteil und schaffte es erstmalig im DTB die Spielklassen Mixed und Damen zu gewinnen.

Der Bürgermeister war bei der DM vor Ort in der Halle und war begeistert von der Sportart Indiaca. Bei der Laudatio beim Empfang im Rathaus Detmold betonte Hilker, dass die Indiaca Abteilung der SG die beste Werbung für die Stadt Detmold und den Kreis Lippe in ganz Deutschland machen würde. Und nicht nur deutschlandweit waren die Spieler und Spielerinnen unterwegs. Zusätzlich konnten sich drei frischgebackene Indiaca Weltmeister und Weltmeisterinnen und drei Vizeweltmeister und Vizeweltmeisterinnen, sowie ein Nationalcoach der SG, in das Goldene Buch eintragen. Die Indiaca Weltmeisterschaften in sechs verschiedenen Spielklassen wurden im August in Luxemburg ausgespielt.

Handballprofi Laura Rüffieux ist neue Patin bei Sports4Kids

Die Jugendarbeit genießt bei der HSG Blomberg-Lippe eine hohe Bedeutung und Priorität und ist für die Nelkenstädter ein wichtiger Baustein für den Erfolg und die Zukunft des Bundesligastandortes. Deshalb unterstützt die HSG das Projekt Sports4Kids der Stadt Detmold von Beginn an als Kooperationspartner und gibt nun Laura Rüffieux offziell als Projektpatin bekannt.

„Sports4Kids“ ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Detmold mit dem Sportverband Detmold e. V. und den Detmolder Kindertagesstätten. Ziel ist es, den Spaß an Spiel, Sport und Bewegung schon in jungen Jahren zu vermitteln und nachhaltig im Alltag von Kindern zu verankern. Um sie nachhaltig in ihrer Entwicklung zu fördern, erhält jedes Detmolder Kind zum vierten Geburtstag einen Gutschein für eine einjährige Mitgliedschaft in einem Detmolder Sportverein. „In Zeiten von Corona haben wir erschwerte Bedingungen, Kinder für den organisierten Sport zu begeistern. Mit Laura Rüffieux haben wir nun eine weitere bekannte Profisportlerin als Unterstützung, um für Sports4Kids und Vereinsmitgliedschaften zu werben. Dafür bin ich dankbar“, freut sich Ulrich Dubbert von der Stabsstelle Sportentwicklungsplanung der Stadt Detmold.

In Detmold ist Rüffieux bereits seit März 2022 als aktive Übungsleiterin bei der Heidelberger Ballschule in den Detmolder Grundschulen bekannt. Als Patin wird sie nun auch schon bei den Kindergartenkindern für Sports4Kids und mehr Bewegung begeistern. „Sports4Kids ist ein tolles Förderprogramm, um den Kindern hier aus unserer Region schon früh die Möglichkeit zu geben, das Sporttreiben im Verein und verschiedene Bewegungsangebote kennenzulernen. Mit meiner Patenschaft möchte ich gerne dabei unterstützen, das Projekt weiterzuentwickeln und Kindern Freude an der Bewegung zu vermitteln“, erklärt Rüffieux.

Auch der Sportverband Detmold e.V. zeigt sich über das Engagement begeistert: „Mit Laura Rüffieux haben wir eine Vorzeigesportlerin für Sports4Kids gewinnen können. Laura gibt auf und neben dem Handballfeld immer 100 Prozent Einsatz und hat eine tolle Art, ihre Mitmenschen zu begeistern und mitzureißen. Sie ist mit diesen Eigenschaften vielen jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern ein Vorbild“, freuen sich Carsten Lemm (Vorsitzender des Sportverband Detmold) und Christian Plesser (Geschäftsführer Sportverband Detmold).

Heidelberger Ballschule mit Laura und Zoe

In Kooperation zwischen dem Sportverband Detmold e.V. und der Stadt Detmold werden seit Oktober 2021 zusätzliche Bewegungsangebote im Offenen Ganztag organisiert. Die Angebote basieren auf dem bereits etablierten und pädagogisch gestützten Konzept der „Heidelberger Ballschule“. Mit diesem regelmäßigen Angebot wird corona-bedingten Bewegungsdefiziten bei Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren entgegengewirkt und schon im Grundschulalter Lust auf verschiedenste Bewegungsherausforderungen mit dem Ball geweckt. Schulleitungen und Trägervertretungen haben sehr positiv auf dieses kostenlose Angebot reagiert und zeigten schnell eine gesteigerte Nachfrage.

Das Angebot wird daher seit August 2022 weiter ausgebaut. Neu im Trainerteam ist seit Anfang August 2022 Zoe Ludwig von der HSG Blomberg-Lippe (Handball-Bundesliga). Ludwig wechselte im Juli 2022 vom HL Buchholz 08-Rosengarten ins Lipperland und freut sich nun, ihre Begeisterung für den Ballsport zu teilen.

Bereits seit März 2022 und weiterhin mit dabei ist Laura Rüffieux, ebenfalls von der HSG Blomberg-Lippe. „Die Ballschule in den Detmolder Grundschulen läuft sehr gut. Die Kinder sind mit vollem Eifer und voller Begeisterung dabei. Mit der Unterstützung von Laura und Zoe können wir das Projekt weiter ausbauen und vorantreiben. Wir erreichen 200 Kinder pro Woche“, rechnet Christian Plesser (Geschäftsführer Sportverband Detmold e.V.). Das Projekt wird über das Förderprogramm „Extrazeit für Bewegung“ finanziert und ist zunächst bis Ende 2022 gesichert.

Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung des Sportverband Detmold e.V.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Sportverband Detmold e.V. fand wieder in Präsenz  in der Mensa des DBB statt. Der Sportverband konnte zahlreiche Vereinsvertreter und Gäste aus der kommunalen Politik und Verwaltung begrüßen.

Bürgermeister Frank Hilker hob in seinem Grußwort die Wichtigkeit der Nachwuchsgewinnung hervor. „ Für die Sportstadt Detmold ist es wichtig, dass wir die Nachwuchsgewinnung weiter voran treiben, diese ist von enormer Bedeutung und Wichtigkeit. Daher erhöhen wir  den Sports4Kids Gutscheinwert von 50,00 Euro auf 60,00 Euro. An Geld darf es hier für die Kinder nicht scheitern. Weiterhin ist es wichtig die strukturelle Entwicklung durch die Hauptamtlichkeit weiter voranzutreiben und das Ehrenamt zu unterstützen  und weiter zu stärken. Mein Dank gilt dort allen Beteiligten vor Ort, die durch ihren unermüdlichen Einsatz den Detmolder Sport nach vorne bringen.“

Der Vorsitzende Carsten Lemm blickte kurz auf das Jahr 2021 zurück und sprach die Probleme für den Sport, u.a. die Energiekosten und Corona an. Aktuell sind 16.600 Detmolder im Vereinssport in Detmold organisiert. Für September/ Oktober 2022 ist ein runder Tisch zum Thema Energiekosten geplant. Das Projekt Sports4Kids läuft nach Corona wieder sehr gut. Die Sportangebote, die in acht Detmolder OGS stattfinden, erreichen 180 Kinder/ Woche. Die Sportangebote führen Laura Rüffieux, Zoe Ludwig (beide HSG Blomberg-Lippe) und Christian Plesser durch. Weiterhin hob Carsten Lemm in seiner Rede die Erfolge der Indiacaspieler/innen bei der Weltmeisterschaft in Luxemburg hervor, die Erfolge der Leichtathleten um Klaus Brand sowie den Aufstieg der Fussballer des Post TSV Detmold in die Landesliga.

Uli Dubbert, Sportentwicklungsplaner der Stadt Detmold, blickte auf die Sommerferien 2022 zurück. 94 Prozent der Hallenanfragen konnten für die Sommerferien 2022 stattgegeben werden, die Vergabe über die neue Hallensoftware wird gut durch die Vereine angenommen. Sport im Park fand dieses Jahr das dritte Mal statt wurde wieder hervorragend angenommen.

Über das Programm „Aufholen nach Corona“, konnte eine  Schwimmlehrerin angestellt werden. Dadurch konnten weitere 12 Schwimmkurse in den Sommerferien durchgeführt werden, in denen 100 Kinder Schwimmen lernen konnten. In den Herbstferien sollen weiter Schwimmkurse angeboten werden, denn dies bleibt weiter ein wichtiges Thema für alle Beteiligten!

Weiter Berichtete Dubbert über das „FIT Mobil“. Dies ist ein niederschwelliges Sportangebot und soll eine Verknüpfung zwischen Sport und Verein darstellen.

Folgende Wahlen wurden einstimmig durchgeführt:

stv Vorsitzender: Dirk Mahlitz

Kassiererin: Steffi Jäger

Stv Kassierer: Ulrich Weß Wesner

Sportfachwart: Dirk Mahlitz

Sportabzeichenfachwart: Arnold Bauer

Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Norbert von Dahlen

Besondere Ehre für Karl-Heinz Danger: Der Vorstand um Carsten Lemm (Vorsitzender Sportverband) und Christian Plesser (Geschäftsführer) ernannte Karl-Heinz Danger für seine Dienste um den Detmolder Sport zum Ehrenvorsitzenden des Sportverbandes. Danger war u.a.  über 11 Jahre Vorsitzender des Sportverbandes und arbeitet weiter an der Umsetzung des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ aktiv mit.

Persönliche Anmerkung von Norbert von Dahlen:

Unter dem zustimmenden und wohlwollenden Beifall der Vereinsdelegierten nahm Karl-Heinz Danger die Urkunde als Ehren-Vorsitzender des Sportverbands Detmold entgegen, dessen Geschick er als langjähriger Steuermann mit sicherer Hand durch manches unruhige Gewässer leitete. Sichtlich bewegt dankte er für die erstmals verliehene Auszeichnung und vergaß nicht zu erwähnen, dass er ohne seine Frau Ursel, die ihm stets den Rücken freigehalten habe, das Ehrenamt nicht hätte ausführen können. In Anerkennung dessen erhielt sie vom neuen Vorsitzenden Carsten Lemm einen bunten Blumenstrauß, der in der nächsten Zeit zur Zierde des trauten Heims beitragen wird.

Der Residenzlauf 2022 mit einem Geflüchteten-Sportler im Trikot des Sportverbands Detmold

Unter den Augen vieler Detmolder Zuschauer nahm auch ein Läufer am Residenzlauf teil, der stolz die Farben des mitveranstaltenden Sportverbands trug: es war der 22-jährige Mohamed Ahmed Jibril, Flüchtling aus Somalia, der mit seinem Trikot die Verbundenheit zum Sportverband, zur Stadt Detmold und den Dank an seinen Trainer und Betreuer Norbert Distelrath zum Ausdruck bringen wollte. Vor drei Jahren – im August 2019 – bestritt Mohamed seinen ersten Wettkampf beim Residenzlauf in der Detmolder City. Nach nur vier Wochen Lauftraining lief er die zehn Kilometer in einer Zeit von 39 : 27 Min. Jetzt, drei Jahre später, kam er in 36 : 28 Min. auf Platz 9.  Obwohl er ausbildungsmäßig bedingt nunmehr im Bielefelder Raum bei der SV Brackwede seine läuferischen Fähigkeiten weiter ausbaut, kommt er immer wieder gerne nach Detmold zurück.

Leichtathletik-Meeting der LG Lippe-Süd macht Lust auf Rest-Saison

Ein Urschrei hallte durch das Blomberger Stadion „Am Rammbocke“ und ließ die Wettkämpfe beim 18. Sommer-Meeting der LG Lippe-Süd kurz innehalten. Timo Northoff vom TV Wattenscheid hatte die 7,26kg schwere Männerkugel soeben auf die im Lipperland sehr seltene Weite von 18,08m gestoßen. „Er freute sich eben, nun mit einer für ihn ansprechenden Leistung in den Rest der Saison einsteigen zu können“, kommentierte Veranstaltungsleiter Klaus Brand diesen weiten Stoß, und LG-Chef Guido Mertens ergänzte: „So wie ihm ging es heute auch den weiteren 197 Teilnehmern aus 32 Vereinen von Kassel bis Münster, von Oelde bis Höxter, die bei diesem herrlichen Wetter und hervorragenden Bedingungen eine tolle Veranstaltung erlebten. Zwar waren so kurz nach den Sommerferien noch nicht überall Bestleistungen zu erwarten gewesen, doch man sah eigentlich nur zufriedene Gesichter“. Beide möchten sich ausdrücklich bei den acht Profi-Kampfrichtern aus Lippe und den vielen Eltern-Helfern bedanken.

Auch Timos Schwester Pia war mit ihren 47,75m mit dem Frauen-Diskus einverstanden, obwohl sie schon vor den Ferien über die 50m geworfen hatte. Lokal-Matadorin Marie-Theres Bornemeier platzierte sich in einem Feld von 26 Teilnehmerinnen (!) hinter ihr mit sehr guten 42,68m, nachdem sie die Kugel schon wieder auf 14,96m gewuchtet hatte. Ganz weite Würfe legte die 13-jährige Miranda Wolf in ihrem Hausstadion im Speerwurf vor: Mit 38,09m nähert sie sich immer mehr den magischen 40m.. Wächst da wieder ein neues Wurftalent heran? Zehnkämpfer Till Morawietz, der nächste Woche bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften an den Start gehen wird, legte diesmal im Diskuswurf U18 mit
39,37m eine ähnlich gute Leistung hin. Die heimischen Athleten waren ohnehin sehr gut dabei: Emilian Schlieker (LG Lage- Detmold-Bad Salzuflen) lief 2:06,73min über die 800m U18, Antonia Götzel (LG Lemgo) die 100m U20 in 13,13s, Gerrit Gröne sprang 6,38m weit in U20, Ole Herlemann 6,13m in U18, Thorsten Schillmann 1,82m hoch in U18, und Manuel David (alle LG Lippe-Süd) steigerte seine Bestleistung im Stabhochsprung U20 um 30cm auf nunmehr 3,70m. Der älteste
Teilnehmer Helmut Borcheld (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) stieß in M80 die Kugel auf 8,41m.

Die Mädchen und Jungen U12 ließen sich von der positiven Stimmung im Stadion anstecken: in W10 gewann Emila Krüger nicht nur die 50m in 8,55s, sondern auch den Weitsprung mit 3,45m. In M11 gelang dies auch Linus Pöhl mit 8,14s und 4,07m, und ebenso in M10 Pepe Reichinger mit 8,40s und 3,89m. In W11 lief Greta Spieß sehr gute 7,64s über 50m uns sprang 4,14m weit. Und in W12 überquerte Emma Singh (alle LG Lippe-
Süd) die 2,40m hoch liegende Latte im Stabhochsprung. Wie sehr die Organisation geklappt hatte, sah nicht nur im Wettkampfbüro von Jens, Arne und Tanja Brand, die mit Urkunden und Ergebnissen stets auf dem Laufenden waren,
sondern sogar an der von Iris Mertens und Inga Brand geführten Cafeteria, denn mit dem letzten Start waren Würstchen, Kuchen und Getränke ausverkauft.

Die komplette Ergebnisliste unter www.flvw.de/Termindatenbank
Gez. Klaus Brand