Erfolgreiche Aufholjagd der KTV Detmold

(Foto: H.-J. Dörrer)

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ Mit dieser Redensweise lässt sich wohl am besten der zweite Wettkampftag in der Oberliga der westfälischen Turnerinnen zusammenfassen, der am vergangenen Wochenende in Ibbenbüren-Laggenbeck ausgetragen wurde. Was keiner für möglich gehalten hatte, war am Ende eingetreten: Die zweitplatzierte Mannschaft vom ersten Wettkampf fand sich auf dem vorletzten Platz wieder, während die KTV Detmold im Vergleich der beiden Wettkämpfe einen Riesensprung vom siebten auf den dritten Platz gemacht hatte. „Dies hätte ich im Leben nicht gedacht, zumal wir auch diesmal nicht in Bestbesetzung antreten konnten und am Sprung und Boden sogar ohne Streichnote turnen mussten“, freute sich Hans-Joachim Dörrer als Betreuer über die Leistungssteigerung.

Den größten Anteil daran hatte Miriam Bergmann (Detmolder Sportverein), die beim Liga-Auftakt wegen Schulterbeschwerden fehlte. In Laggenbeck meldete sich „Miri“ in Hochform zurück: Als Mehrkampfbeste sowie mit Höchstnoten am Sprung und Boden rockte sie das gesamte Teilnehmerfeld und legte für ihre Mannschaftskameradinnen Julia Grützediek, Merret Klein (beide TuS Helpup) und Lara-Kathrin Mierau (TV Heidenoldendorf) die Grundlage für die erfolgreiche Aufholjagd.

Mit gestärktem Selbstvertrauen blicken die KTV-Turnerinnen nun dem Liga-Finale am 29. Juni in Bad Oeynhausen entgegen. Wobei sie hoffen, mit Lia Feline Maas (TV Heidenoldendorf) und Ina Ohlendorf (TuS Helpup) in voller Mannschaftsstärke antreten zu können.

Hans-Joachim Dörrer

Qualifikation zum Kader-Turncup geschafft

(Foto: Inga Mass)

Am vergangenen Wochenende fand in Berlin der 29. Bärchenpokal statt- ein bundesoffenes Nachwuchsturnier für Standortbestimmung und zur Qualifikation für die Nachwuchswettkämpfe zur Bundeskadernominierung des Deutschen Turner-Bundes.

Mit Lia Feline Mass nahm eine junge 11-jährige Turnerin der KTV Detmold/TV Heidenoldendorf teil.

Nach einem unglücklichen Wettkampf Anfang April in Essen, galt es nun die notwendige Qualifikation zu schaffen. Eine durchaus nicht einfache Aufgabe, umso schwieriger, weil es der eigene Landesturnverband nicht ermöglicht hat, seinen Turnerinnen die notwendigen Qualifikationswettkämpfe in der eigenen Region zu organisieren.

Gleich zu Beginn musste Lia Feline ihre schwierigste Aufgabe lösen – eine gute Stufenbarrenübung zu zeigen.

Mit 16,55 Punkten – was sich am Ende als viertbeste Wertung des gesamten Wettkampfes erwiesen hat, war der erste Schritt getan. Die weiteren Wertungen am Schwebebalken, Boden und Sprung waren dann ausreichend um mit 63,65 souverän die Qualifikation zum Bundeswettkampf zu schaffen – Gratulation!

Bereits Anfang April habe die 4 jüngeren Turnerinnen der Turn-Talentschule Detmold die Qualifikation zum Turn-Talentschulpokal des DTB geschafft, so dass dann am 23./24. Juli fünf junge Turnerinnen des Detmolder Turn-Talentzentrum auf Bundesebene vertreten sein werden.

Michael Gruhl

Stadt und Sportverband ehrten die erfolgreichen Sportabzeichen-Erwerber

Teilnehmer der Sportabzeichen-Ehrung (Foto: Weidmüller)

Zur Ehrung der erfolgreichen Erwerber des Deutschen Sportabzeichens fanden die Stadt Detmold und der Sportverband Detmold eine neue würdige Umgebung bei Weidmüller im Neubau an der Klingenbergstraße.

In seinem Grußwort wies Andreas Uhlitz, auch verantwortlich für das Betriebliche Gesundheitsmanagement von Weidmüller auf die vielfältigen Sport- und Fitnessangebote für die Mitarbeiter hin. Badminton, Volleyball, Laufschule, Tischtennis, Mountainbiking, Tennis, Fußball, Skifahren und Drachenbootrennen gibt den Firmenangehörigen eine abwechslungsreiche Sportbetätigungs-Landschaft, die derzeit von 652 Mitarbeitern aktiv wahrgenommen wird. 24 Weidmüller-Sportler hatten am Hermannslauf teilgenommen und die Betriebsgemeinschaft absolvierte das Sportabzeichen mit 47 Erwerberinnen und Erwerbern. „Couchpotatoes werden zu Fitnesscracks“ so die Bewerbung für das Sportabzeichen innerhalb des Betriebs.

Bürgermeister Rainer Heller gab in einem weiteren Grußwort einen Einblick in seine persönlichen Sportaktivitäten mit der Teilnahme am Hermannslauf (als Starter!) und dem Deutschen Wandertag. Er ist allerdings auch ein guter Fußballer, wie der Chronist aus eigener Anschauung weiß. Die bisherigen Bemühungen um das Sportabzeichen waren zwar weniger erfolgreich – aber was nicht ist, kann ja noch werden!

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Indiaca: Jugend Mixed verteidigt den Titel des Deutschen Meisters

(Foto: Stephan Kästner)

Bei den Deutschen Meisterschaften im Indiaca kehrt die Indiaca-Jugend in der Spielklasse Mixed 15- 18 Jahre als frisch gebackener Deutscher Meister zurück nach Lippe. Zwei Silbermedaillen runden das gute Ergebnis in den weiteren Spielklassen ab.
In diesem Jahr hatte der Deutsche Turnerbund die Ausrichtung der Jugend DM an den TSV Enzweihingen in Baden-Württemberg vergeben. In drei Spielklassen hatte die Indiaca-Abteilung CVJM Sylbach-Pivitsheide gemeldet. Mit Insgesamt 18 Spielern und Spielerinnen und 4 Betreuern sowie Schiedsrichtern reiste die Delegation an die Enz. In allen drei gemeldeten Spielklassen hatten die Teams berechtigte Hoffnung sich ganz nach oben auf das Podest zu spielen. Als absoluter Turnierfavorit galt die Jugend Mixed 15-18, die in den letzten 18 Monaten nur ein Pflichtspiel verloren hatte. Mit eindeutigen Siegen im Turnierverlauf zeigte das Team seine Extraklasse im Moment in Deutschland. Der Jubel war groß als am Ende des Tages der Titel aus 2018 verteidigt werden konnte.
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20. Lippe Dance-Cup 2019 im Waldstadion in Bad Meinberg

Vorständler des Sportverbandes sind auch im FuL-Kreis aktiv!

(Foto: K.-H. Danger)

Beim Kreistag des FuL-Kreises Detmold wurden Detlef Schröder zum Vorsitzenden des Vereins- u. Kreisentwicklungs-Ausschusses und Hubertus Färber zum Beisitzer des Kreis-Sportgerichts gewählt.

Hubertus Färber wurde darüber hinaus für seine Verdienste die Verdienstnadel in Silber verliehen!

Wir gratulieren und wünschen für die Arbeit im FuL-Kreis viel Erfolg!

Vorstand des Sportverbandes

 

Elias Sansar siegt zum 12. Mal beim Hermannslauf

(Foto: Tim Schmutzler)

Beim diesjährigen Hermannslauf siegte der Lokalmatador Elias Sansar in persönliche Bestzeit überlegen und stellte mit dem zwölften Sieg einen Rekord auf!

Unsere Gratulation und weiterhin viel Freude beim Laufen!

Sportverband Detmold

Mitgliederversammlung: Detmold arbeitet an einem Zukunftskonzept für den Sport; immer mehr Gesetze und Vorschriften erschweren die Arbeit der Ehrenamtler!

 

Eine gut besuchte Mitgliederversammlung des Sportverbandes brachte die Detmolder Sportvereine unter dem Dach der Stadtwerke zusammen, um nach den Grußworten des Hausherrn und Geschäftsführers Jörg Karlikowski sowie von Bürgermeister Reiner Heller den Bericht des Vorsitzenden des SSV Karl-Heinz Danger zu hören.

Der Bürgermeister berichtete von dem laufenden Projekt der Sportentwicklungsplanung. So soll die Stadt Detmold für die Zukunft gewappnet werden.

Der Vorsitzende berichtete, dass der Mitgliederbestand zwar relativ stabil geblieben ist, die Anzahl der Kinder und Jugendlichen hat sich in den letzten 10 Jahren um ca. 1.000 reduziert. Mit dem Projekt „Sport4kids“ soll dem Problem entgegengewirkt werden. Es sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Kinder sollen rechtzeitig über die Kitas an Sportvereine herangeführt werden, um Lust an der Bewegung zu bekommen und gleichzeitig für Nachwuchs in den Vereinen zu sorgen. Der mangelnden Schwimmfertigkeit von Kindern an Grundschulen soll durch einen vom SSV unterstützten Wettbewerb begegnet werden. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung sollen mithin die negativen Entwicklungen im Sportbereich durch die entsprechenden Projekte gemildert und später aufgefangen werden.

Auch wenn das Ehrenamt allerorten für positive Schlagzeilen sorgt, so schlägt es trotzdem in Sportvereinen ungenügend durch, nicht in allen Vereinen können momentan alle Ehrenämter besetzt werden. So sorgen Steuergesetzgebung, die Umsetzung des Kinderschutzgesetzes und letztlich die für Vereine unangemessene Datenschutzgrundverordnung für Kopfzerbrechen und erhebliche Mehrarbeit, die Manche davon abschrecken, sich in verantwortungsvolle Posten wählen zu lassen. Entlastung von diversen Aufgaben soll für drei Vereine und den SSV daher die Einstellung einer FSJ-lerin zum 1.8.19 bringen.

Es waren jedoch auch erfreuliche Nachrichten zu vermelden. Überragende Ergebnisse erzielten die Fußballer und Leichtathleten des Grabbe-Gymnasiums. Stadtmeisterschaften fanden in verschiedenen Disziplinen statt. Das Sportabzeichen haben insgesamt 1.943 Sportlerinnen und Sportler aus zwölf Vereinen, einer BSG und 15 Schulen erworben.

Für mehr als 25 Jahre Vereinsarbeit wurden drei Angehörige der Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen geehrt: Sigrid Dröge, Norbert Wiedemann und Carsten Lemm erhielten die silberne Ehrennadel des KSB Lippe.

Die Versammlung wählte Karl-Heinz Danger erneut zum Vorsitzenden des SSV, Carsten Lemm als stellv. Vorsitzender, ein Geschäftsführer konnte nicht gefunden werden. Als neue stellv. Kassenwartin wurde Susanne Schiering gewählt.

Als Ausblick für 2019 diktierte der Vorsitzende den Aktiven den Residenzlauf am 17.8. ins Buch. Der neue Fachgebietsleiter Schule & Sport der Stadt Detmold Michael Horn berichtete über verschiedene Aktivitäten innerhalb der Sportlandschaft in Detmold und darüber, dass die Sporthalle der Bachschule zum neuen Schuljahr wieder in Betrieb gehen soll.

Insgesamt gesehen eine gelungene und informative Veranstaltung. Dank an die Stadtwerke für Speis und Trank.

Der Vorstand

Protokoll: Protokoll MV 2019

Bericht des Vorsitzenden: 2018 Bericht des Vorsitzenden

Neues Sports4Kids Plakat

Die PDF-Version des Posters finden Sie hier.

Sportbekleidungszuschuß soll Vereinsbeitritt für Geflüchtete erleichtern

Schließung der Kooperationsvereinbarung: Karl-Heinz Danger und Norbert von Dahlen (Sportverband Detmold), Maik Berghaus (contact!detmold) und Ayleen Strunk (Stadt Detmold)

Für einen Sportler ist neben seinem Talent für die von ihm gewählte Sportart die Sportausrüstung eine der Voraussetzungen, um die körperliche Ertüchtigung ausüben zu können. Für Ballspieler sind es die Sportschuhe und der Trainingsanzug.

In der Vergangenheit bis heute sind Geflüchtete nach Detmold gekommen, die außer ihrem sportlichen Talent diese Dinge verständlicherweise nicht mitbringen konnten, wenn sie bei aufnahmewilligen Sportvereinen unterkamen.

Um die Integration in Sportvereinen zu erleichtern, hatte der Sportverband Detmold Bekleidungszuschüsse an Sportvereine zur Ausrüstung von aufgenommenen Flüchtlingen gewährt. Der Fördertopf war jedoch bald leer; der Sportverband fand allerdings bei Maik Berghaus, dem Koordinator und Sprecher des Bündnisses contact!detmold ein offenes Ohr für eine finanzielle Unterstützung, damit der Bekleidungszuschuß ab dem 1. April dieses Jahres wieder fließen kann. Contact!detmold ist ein überkonfessionelles christliches Aktionsbündnis in der Hilfe für Flüchtlinge mit dem Bestreben der Integration, um ein gutes Miteinander zu erreichen. Insofern stehen contact!detmold und der Sportverband Detmold Seite an Seite.

Berghaus äußerte die Hoffnung, dass weitere Sponsoren dem guten Beispiel folgen und so sportwilligen Geflüchteten den Weg in Sportvereine ebnen, indem sie mit ihren Zuwendungen an den Sportverband dessen Bemühungen um Integration der Detmolder Neubürger unterstützen.

Norbert von Dahlen