20 Jahre Kyudo in Detmold – ein stilles Jubiläum

Peter Kollotzek bei seiner Kyudoprüfung zum 3. Dan (Sportuniversität Paris, 2012) Foto: B. Dorst

Kyudo, das japanische Bogenschießen, wurde 1997 zum ersten Mal in einem Einführungskurs in Detmold vorgestellt. Da sich mehrere Interessenten intensiver und dauerhaft mit dieser recht unbekannten Art des Bogenschießens beschäftigen wollten, wurde ein Verein gesucht, der sich dieser recht kleinen Gruppe gegenüber öffnete.

Gefunden wurde der Polizei-Sportverein Lippe-Detmold e. V., der mit Judo und Ju-Jutsu schon zwei Sportarten mit „fernöstlichem“ Hintergrund in seinem Angebot hatte. So stimmte dann die Mitgliederversammlung des Polizei-SV dem Aufnahmeantrag der Kyudo-Sportler bei der Mitgliederversammlung Anfang 1998 offiziell zu.

Weitere Info zu Kyudo bekommen Sie hier: Kyudo Jubiläum

Fußball AH Stadtmeisterschaften Ü32 abgesagt

Am kommenden Freitag, den 16.6.17 sollten die AH Stadtmeisterschaften Ü32 in Heiligenkirchen stattfinden. Da es bisher nur drei Anmeldungen gab, werden aufgrund der geringen Anzahl die Stadtmeisterschaften abgesagt. Wir hoffen, dass in der Zukunft wieder mehr Vereine eine Mannschaft zusammen bekommen und sich dann anmelden werden.

Kindersporttag 2017 fällt aus

Auch in diesem Jahr war es das Ziel den Kindersporttag wieder stattfinden zu lassen. Leider stellen wir fest, daß nur eine begrenzte Zahl von Vereinen sich an dem Sporttag beteiligen. Deshalb wird der Kindersporttag in diesem Jahr nicht stattfinden. Wir werden über zukünftige Konzepte für 2018 nachdenken und dann erneut auf die Vereine zugehen.

Jamie Lynn Doberstein im Sprungfinale

Jamie Lynn Doberstein beim gebückten Tsukahara (Foto: H.-J. Dörrer)

Damit hatte selbst ihr Trainer Michael Gruhl nicht gerechnet; und auch für Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer war es eine freudige Überraschung: Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Gerätturnen der Frauen, die im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes am 3./4. Juni in Berlin stattfanden, schaffte Jamie Lynn Doberstein (TuSpo Meißen) das Kunststück, sich für das Sprungfinale zu qualifizieren.

War es für das 12jährige Nachwuchstalent aus dem LLZ Kunstturnen Detmold schon eine tolle Leistung, den Endkampf der 32 besten deutschen AK 12-Turnerinnen erreicht zu haben, so wurde diese Premiere in der 5000 Zuschauer fassenden Max-Schmeling-Arena zu einer mit viel Herzklopfen verbundenen Bewährungsprobe. Schließlich muss man es erst einmal emotional verkraften, wenn die nationalen Titelkämpfe mit der Nationalhymne eröffnet werden.

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Erneuter Kantersieg der KTV Detmold

v.l. Joana Klocke, Julia Grützediek, Merret Klein, Ina Ohlendorf, Miriam Bergmann, Jamie Lynn Doberstein, Mirja Gutzeit (Foto: H. J. Dörrer)

Auch am zweiten Wettkampftag in der WTB-Verbandsliga setzten die Turnerinnen der KTV Detmold ihre Siegesserie fort: Miriam Bergmann (Detmolder TV), Jamie Lynn Doberstein (TuSpo Meißen), Julia Grützediek, Mirja Gutzeit, Merret Klein und Ina Ohlendorf (alle TuS Helpup) sowie Joana Klocke (TV Lemgo)ließen wie schon beim Ligaauftakt der Konkurrenz keine Chance und landeten einen ungefährdeten Start-und- Ziel-Sieg. Sage und schreibe 14,55 Punkte betrug am Ende der Vorsprung vor der zweitplatzierten Mannschaft vom TV Olpe.

Aber damit nicht genug: Auch die fünf Tageshöchstwertungen an den einzelnen und im Mehrkampf gingen komplett an die KTV-Turnerinnen, wobei sich Miriam Bergmann mit vier ersten Plätzen (Sprung, Balken, Boden und Mehrkampf) besonders hervortat. Über weitere Bestleistungen jubelten Julia Grützediek, die zusammen mit Miriam den besten Sprung zeigte, Jamie Lynn Doberstein als Tagessiegerin am Stufenbarren und zweitbeste Mehrkampfturnerin, sowie Mirja Gutzeit, der als jüngster Turnerin im KTV-Team mit zwei zweiten Plätzen am Stufenbarren und Balken ein toller Einstand gelang.

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Doberstein für DJM qualifiziert

Pre Olympic Youth Cup 2017, AK 13, Julie Lynn Doberstein (GER) (Foto: Bernhard Schwall)

Am 29. April flossen bei den Westfälischen Meisterschaften noch Tränen der Enttäuschung. Zwar hatte Jamie Lynn Doberstein, die als Talent im TuSpo Meißen (bei Minden) entdeckt worden ist, aber seit ihrem siebten Lebensjahr im LLZ Detmold betreut wird, die in der AK 12 gesetzte Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft übertroffen. Aber es war trotzdem fraglich, ob die geturnte Punktzahl reichen würde, da in jeder Altersklasse (AK 12-15) nur die 32 besten Turnerinnen aus allen 16 Landesturnverbänden des Deutschen Turner-Bundes zugelassen.

Am 17. Mai kam nun nach 18 Tagen bangen Wartens die erlösende Nachricht, dass Jamie in Berlin, wo die Deutschen Jugendmeisterschaften im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes ausgetragen werden, dabei ist. Freudentränen und –sprünge waren die verständliche Reaktion. Denn es ist schon eine große Leistung, nun zu den besten 32 zwölfjährigen Nachwuchsturnerinnen in Deutschland zu gehören.

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Heidelinde Klemme und Armin Hilker wurden für 50, bzw. 45 mal Sportabzeichen geehrt

Ehrung der Sportabzeichen Jubilare

In der Sportabzeichen Hochburg Hiddesen erfolgte die Ehrung breitensportlich orientierter Männer und Frauen, die die Anforderungen des Deutschen Sportabzeichens 2016 erfolgreich absolvierten. Grußworte kamen vom Hiddeser Vereinsabteilungsleiter Rolf Meierhenrich, Bürgermeister Heller und Barbara Vieth von der Stadt Detmold sowie Karl-Heinz Danger vom Sportverband Detmold. Die ebenfalls anwesende Frau Oesterhaus vom Jugendamt der Stadt Detmold musste schmunzeln, als Heller eine Wette gegenüber dem Verband einlöste mit der Erkenntnis, dass Detmold mehr Sportabzeichen in 2016 zu verzeichnen hatte als Bad Salzuflen. Gleichzeitig betonte er den Gesundheitsaspekt des Sports und damit die Wertigkeit von Sportabzeichen, die ihren Ursprung in Schweden hatten.

Folgende Einzelerwerber/innen freuten sich über Urkunden und Präsente, die von Heller, Danger und dem Sportabzeichenfachwart des Sportverbandes Arnold Bauer überreicht wurden:

  • Andreas Nawrotzki (VfL Hiddesen) für Gold 25
  • Eckart Knoerich (ebenfalls Hiddesen) für Gold 30
  • Sigrid Dröge (Sportfreunde Berlebeck-H’kirchen) und Manfred Wagner (TV Heidenoldendorf) für Gold 35
  • Wolfgang Bekiersch (SV Jerxen-Orbke) für Gold 40
  • Armin Hilker (Hiddesen) für Gold 45.
  • Ungekrönte Königin war Heidelinde Klemme (VfL Hiddesen) mit Gold „50“.

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Gerätturnen: WTB-Nachwuchsmeisterschaften – dreimal Gold und Silber für LLZ-Turnerinnen

WTB-Meisterschaften GT Frauen 2017 Foto: (H.-J. Dörrer)

Normalerweise finden die Nachwuchsmeisterschaften des Westfälischen Turnerbundes in der zweiten Jahreshälfte statt. Doch in diesem Jahr ist es umgekehrt: Schon am 29. April mussten die Turntalente in den Altersklassen 7 bis 11 in Dortmund ihr Können unter Beweis stellen. Ein ungewohnt früher Termin, bei dem die Aktiven auch noch das neue Pflichtprogramm turnen mussten, das nach Rio entwickelt wurde.

Somit waren alle gespannt, wie dieser erste landesweite Leistungstest ausgehen würde. Aus Detmolder Sicht gab es dabei von Seiten der Trainer schon viel Beifall. Denn mit jeweils drei Gold- und Silbermedaillen sowie weiteren guten Platzierungen im vorderen Leistungsbereich wussten die im LLZ betreuten Turntalente einmal mehr zu überzeugen.

Besonderen Grund zur Freude hatten dabei Mia Lutkova (KTV Detmold/Detmolder TV, 2. Platz in der AK 7), Katelyn Müller (KTV Detmold/TSV Schloss Neuhaus, 2. Platz in der AK 8); Alissa Schmal (KTV Detmold/TuSpo Meißen, 1. Platz in der AK 9), Liane Feline Mass (KTV Detmold/TV Heidenoldendorf, 2. Platz in der AK 9), Johanna Sahl (KTV Detmold/Detmolder TV, 1. Platz in der AK 10) Mirja Gutzeit (KTV Detmold/TuS Helpup, 1. Platz in der AK 11) sowie Jamie Lynn Doberstein (KTV Detmold/TuSpo Meißen, 1.Platz in der AK 12).

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Indiaca: CVJM Pivitsheide verteidigt den Titel in Lage; Jugend Mixed der 11-14 Jährigen gewinnen die Deutsche Meisterschaft des DTB

Jugend Mixed gesamt (Foto: Fabian Pfitzner)

Der CVJM Pivitsheide kann den gewonnen DM-Titel aus 2016 in der Spielklasse Jugend Mixed der 11-14 jährigen erfolgreich verteidigen. In dem Turniermodus „Final Four“ mussten die vier qualifizierten Teams gegeneinander spielen. Es galt jeweils 2 Sätze im Spiel mit mindesten 25 Punkten zu gewinnen. Wie im Vorjahr galt die lippische Mannschaft, die aus den beiden Vereinen CVJM Pivitsheide und CVJM Sylbach zusammengesetzt ist, als heißer Kandidat für den Titel. Dem wurde die Mannschaft um das Trainerteam Stephan Kästner und Fabian Pfitzner mehr als gerecht. Schon im ersten Spiel gegen den ATV Haltern konnte, nach leichten Fehlern, eine hervorragende Leistung gezeigt werden. Mit einer nahezu neu aufgestellten Mannschaft um den routinierten Spielführer David Kästner als Hauptangreifer, sowie den beiden Hauptstellspielern Celina Sprunk und Florian Beckmann, konnten sich die jüngeren und unerfahreneren Spieler und Spielerinnen gut in Szene setzen. Das Spiel konnte eindeutig mit 25:11 und 25:9 gewonnen werden. Im zweiten Spiel wurde der vermeintlich schwerste Gegner im Turnier vom Indiaca Ötisheim erfolgreich mit 25:15 und 25:20 besiegt. Im letzten Spiel des Tages gegen den TSV Enzweihingen sollte den Zuschauern eindrucksvoll gezeigt werden, dass der DM Titel zu recht in Lippe bleiben soll. Mit einem souveränen 25:14 und 25:13 konnte letztendlich auch das dritte Spiel gewonnen werden. Das Team mit den Spielern David Kästner, Celina Sprunk, Florian Beckmann, Janina Sprunk, Niels Freckmann, Pia Kästner, Malin Schmidt, Paula Kampmeier, Niklas Gieselmann und Jannik Skroblin konnten sich mit den Zuschauern und der Indiaca-Abteilungen des CVJM Pivitsheide und CVJM Sylbach über die gewonnen Deutsche Meisterschaft freuen.

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Integration muss an der Basis gelingen

Bericht aus Lippe aktuell 22.4.17