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Monique Plogstert ist nun als FSJ‘lerin für den Sportverband und drei Sportvereine in Detmold im Einsatz

M. Plogstert, der Bürgermeister der Stadt Detmold und Vereinsvertreter beim Dienstantritt im Rathaus (Foto: Stadt Detmold)

Der Sportverband Detmold und drei Sportvereine unterstützen soziales Engagement

Kirchliche und soziale Träger bieten heutzutage für junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren wollen, vielfältige Einsatzmöglichkeiten in ihren Einrichtungen. Aber geht das auch im Sport?

Diesen Weg will der Detmolder Sportverband gehen, indem zunächst eine entsprechende Stelle ausgeschrieben wurde. Die eingehenden Bewerbungen wurden gesichtet und die an der Stelle beteiligten Sportvereine sowie der Sportverband hatten die Auswahl zu treffen. Dies war nicht leicht, da jeder Bewerber seine Vorzüge hatte. Doch schließlich entschied man sich für Monique Plogstert aus Großenmarpe, die sicherlich mit ihrem 1,0-Abitur auch an einer Universität hätte durchstarten können.

Die Inhaberin des C–Übungsleiterscheins und im Handball in Blomberg sowie im Schießsport aktive Sportlerin wird nunmehr für ein Jahr im Detmolder Sportverein, im VfL Hiddesen, im TV 09 Pivitsheide und im Sportverband Detmold eingesetzt. Aufgrund des Projekts „Sports4kids“ wird sie ebenfalls in den beteiligten Kitas ihre noch zu definierenden Sportaktivitäten entfalten können.

Außer Sportaktivitäten soll sie aber auch sportadministrative Aufgaben kennenlernen, die sie während ihrer Zeit als FSJ‘lerin in den Vereinen und im Sportverband wahrnehmen soll. Hierzu steht ihr als Tutor Ullrich Weß-Wesner vom Sportverband Detmold zur Seite.

Die Vertreter des Sportverbands und der anwesenden Vereine sowie der Bürgermeister der Stadt Detmold wünschten Monique Plogstert bei ihrer Vorstellung im Rathaus gutes Gelingen für die vor ihr liegende Zeit.

Norbert von Dahlen

Detmolder Sportvereine wollen vom Sportstättenförderprogramm profitieren

Nein, es war noch nicht Weihnachten, aber die Aussicht auf Präsente in Form eines warmen Geldregens bewegte zwanzig Detmolder Sportvereine, der Einladung des Sportverbands zu folgen, um sich über die Förderung „Moderne Sportstätten 2022“ informieren zu lassen.

Der Vorsitzende des SSV, Karl-Heinz Danger, brachte es auf den Punkt, als er salopp formulierte, dass das neue Förderprogramm demnächst die Sportvereine in die Lage versetze, ihre Sportstätten wieder auf Vordermann zu bringen und auch energetisch zu sanieren.

Das Land NW stellt hierfür insgesamt 300 Mill. Euro bereit und Detmold darf sich von dem Kuchen 1 Mill. Euro abschneiden. Ursprünglich sollten damit nur vereinseigene Objekte bedacht werden, es wird aber auch für Sportvereine als Mieter oder Pächter und insofern als wirtschaftliche Träger von Sportstätten gelten, wobei die Verträge noch mindestens zehn Jahre Bestand haben müssen. Nicht gefördert werden u.a. der Profisport und kommerzielle Anlagen. Die Mindestförderung beträgt 10.000 Euro.

Friedhelm Böger als Ansprechpartner des SSV, der sich um das Förderprogramm kümmert, verteilte Fragebögen an die Vereine, um bis zum 1.9. den Bestand an Sportstätten und deren Sanierungsumfang zu ermitteln. In der anschließenden Fragerunde wurde deutlich, dass eine Festbetragsfinanzierung mit einfachen Verwendungsnachweisen geplant ist und kein Windhund Verfahren stattfindet. Die Förderquote wird vom SSV im Benehmen mit der Stadt Detmold mit Blick auf die Sportstättenentwicklungsplanung erarbeitet und als Förderempfehlung mit einer Prioritätenliste der Staatskanzlei vorgelegt, die eine entsprechende Auswahl trifft und mittels Zuwendungsbescheid die jeweiligen Vereine informiert. Eine Kollision mit anderen Fördertöpfen ist nicht hinderlich.

Zur zeitlichen Abfolge wurde mitgeteilt, dass nach dem 15.9. bis 15.12. noch zwei Info-Veranstaltungen der Staatskanzlei im Regierungsbezirk stattfinden. Ab dem 1.10. ist von den Vereinen eine Darstellung der jeweiligen Projekte mit Kosten- und Finanzierungsplan über das Förderportal – förderportal.lsb-nrw.de/startseite – beim Landessportbund einzustellen. Das Ganze soll in Detmold bis zum 31.3.2020 abgeschlossen sein. Am 11.9. ist ein „Runder Tisch“ geplant, bei dem weitere Vereinsfragen behandelt werden können.

Die Vereinsvertreter konnten sich in der Gewissheit auf den Heimweg machen, dass ihnen und den nicht erschienenen Sportvereinen die Förderrichtlinien mit dem geplanten Verfahren nochmals schriftlich zugehen werden.

Norbert von Dahlen

Förderprogramm Moderne Sportstätte 2022

Der Sportverband lädt zu einer Infoveranstaltung über die Förderbedingungen des Programmes „Moderne Sportstätte 2022“ ein.

Diese soll

  • am Mittwoch, 10.7.19
  • um 18.30 Uhr
  • im großen Schulungsraum der Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt, Simon-August-Straße 2, 32756 Detmold

stattfinden.

Details über das Programm sind über nachfolgenden Link zu finden:
https://www.land.nrw/de/moderne-sportstaette-2022-so-funktioniert-das-neue-foerderprogramm

Vorständler des Sportverbandes sind auch im FuL-Kreis aktiv!

(Foto: K.-H. Danger)

Beim Kreistag des FuL-Kreises Detmold wurden Detlef Schröder zum Vorsitzenden des Vereins- u. Kreisentwicklungs-Ausschusses und Hubertus Färber zum Beisitzer des Kreis-Sportgerichts gewählt.

Hubertus Färber wurde darüber hinaus für seine Verdienste die Verdienstnadel in Silber verliehen!

Wir gratulieren und wünschen für die Arbeit im FuL-Kreis viel Erfolg!

Vorstand des Sportverbandes

 

Elias Sansar siegt zum 12. Mal beim Hermannslauf

(Foto: Tim Schmutzler)

Beim diesjährigen Hermannslauf siegte der Lokalmatador Elias Sansar in persönliche Bestzeit überlegen und stellte mit dem zwölften Sieg einen Rekord auf!

Unsere Gratulation und weiterhin viel Freude beim Laufen!

Sportverband Detmold

Mitgliederversammlung: Detmold arbeitet an einem Zukunftskonzept für den Sport; immer mehr Gesetze und Vorschriften erschweren die Arbeit der Ehrenamtler!

 

Eine gut besuchte Mitgliederversammlung des Sportverbandes brachte die Detmolder Sportvereine unter dem Dach der Stadtwerke zusammen, um nach den Grußworten des Hausherrn und Geschäftsführers Jörg Karlikowski sowie von Bürgermeister Reiner Heller den Bericht des Vorsitzenden des SSV Karl-Heinz Danger zu hören.

Der Bürgermeister berichtete von dem laufenden Projekt der Sportentwicklungsplanung. So soll die Stadt Detmold für die Zukunft gewappnet werden.

Der Vorsitzende berichtete, dass der Mitgliederbestand zwar relativ stabil geblieben ist, die Anzahl der Kinder und Jugendlichen hat sich in den letzten 10 Jahren um ca. 1.000 reduziert. Mit dem Projekt „Sport4kids“ soll dem Problem entgegengewirkt werden. Es sollen zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Kinder sollen rechtzeitig über die Kitas an Sportvereine herangeführt werden, um Lust an der Bewegung zu bekommen und gleichzeitig für Nachwuchs in den Vereinen zu sorgen. Der mangelnden Schwimmfertigkeit von Kindern an Grundschulen soll durch einen vom SSV unterstützten Wettbewerb begegnet werden. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung sollen mithin die negativen Entwicklungen im Sportbereich durch die entsprechenden Projekte gemildert und später aufgefangen werden.

Auch wenn das Ehrenamt allerorten für positive Schlagzeilen sorgt, so schlägt es trotzdem in Sportvereinen ungenügend durch, nicht in allen Vereinen können momentan alle Ehrenämter besetzt werden. So sorgen Steuergesetzgebung, die Umsetzung des Kinderschutzgesetzes und letztlich die für Vereine unangemessene Datenschutzgrundverordnung für Kopfzerbrechen und erhebliche Mehrarbeit, die Manche davon abschrecken, sich in verantwortungsvolle Posten wählen zu lassen. Entlastung von diversen Aufgaben soll für drei Vereine und den SSV daher die Einstellung einer FSJ-lerin zum 1.8.19 bringen.

Es waren jedoch auch erfreuliche Nachrichten zu vermelden. Überragende Ergebnisse erzielten die Fußballer und Leichtathleten des Grabbe-Gymnasiums. Stadtmeisterschaften fanden in verschiedenen Disziplinen statt. Das Sportabzeichen haben insgesamt 1.943 Sportlerinnen und Sportler aus zwölf Vereinen, einer BSG und 15 Schulen erworben.

Für mehr als 25 Jahre Vereinsarbeit wurden drei Angehörige der Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen geehrt: Sigrid Dröge, Norbert Wiedemann und Carsten Lemm erhielten die silberne Ehrennadel des KSB Lippe.

Die Versammlung wählte Karl-Heinz Danger erneut zum Vorsitzenden des SSV, Carsten Lemm als stellv. Vorsitzender, ein Geschäftsführer konnte nicht gefunden werden. Als neue stellv. Kassenwartin wurde Susanne Schiering gewählt.

Als Ausblick für 2019 diktierte der Vorsitzende den Aktiven den Residenzlauf am 17.8. ins Buch. Der neue Fachgebietsleiter Schule & Sport der Stadt Detmold Michael Horn berichtete über verschiedene Aktivitäten innerhalb der Sportlandschaft in Detmold und darüber, dass die Sporthalle der Bachschule zum neuen Schuljahr wieder in Betrieb gehen soll.

Insgesamt gesehen eine gelungene und informative Veranstaltung. Dank an die Stadtwerke für Speis und Trank.

Der Vorstand

Protokoll: Protokoll MV 2019

Bericht des Vorsitzenden: 2018 Bericht des Vorsitzenden

Neues Sports4Kids Plakat

Die PDF-Version des Posters finden Sie hier.

Sportbekleidungszuschuß soll Vereinsbeitritt für Geflüchtete erleichtern

Schließung der Kooperationsvereinbarung: Karl-Heinz Danger und Norbert von Dahlen (Sportverband Detmold), Maik Berghaus (contact!detmold) und Ayleen Strunk (Stadt Detmold)

Für einen Sportler ist neben seinem Talent für die von ihm gewählte Sportart die Sportausrüstung eine der Voraussetzungen, um die körperliche Ertüchtigung ausüben zu können. Für Ballspieler sind es die Sportschuhe und der Trainingsanzug.

In der Vergangenheit bis heute sind Geflüchtete nach Detmold gekommen, die außer ihrem sportlichen Talent diese Dinge verständlicherweise nicht mitbringen konnten, wenn sie bei aufnahmewilligen Sportvereinen unterkamen.

Um die Integration in Sportvereinen zu erleichtern, hatte der Sportverband Detmold Bekleidungszuschüsse an Sportvereine zur Ausrüstung von aufgenommenen Flüchtlingen gewährt. Der Fördertopf war jedoch bald leer; der Sportverband fand allerdings bei Maik Berghaus, dem Koordinator und Sprecher des Bündnisses contact!detmold ein offenes Ohr für eine finanzielle Unterstützung, damit der Bekleidungszuschuß ab dem 1. April dieses Jahres wieder fließen kann. Contact!detmold ist ein überkonfessionelles christliches Aktionsbündnis in der Hilfe für Flüchtlinge mit dem Bestreben der Integration, um ein gutes Miteinander zu erreichen. Insofern stehen contact!detmold und der Sportverband Detmold Seite an Seite.

Berghaus äußerte die Hoffnung, dass weitere Sponsoren dem guten Beispiel folgen und so sportwilligen Geflüchteten den Weg in Sportvereine ebnen, indem sie mit ihren Zuwendungen an den Sportverband dessen Bemühungen um Integration der Detmolder Neubürger unterstützen.

Norbert von Dahlen

Einladung zur Mitgliederversammlung des Sportverbandes Detmold e.V. am 2. April 2019

Einladung zur Mitgliederversammlung am 2. April 2019
in den Räumen der Stadtwerke Detmold GmbH
Beginn 19.00 Uhr

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Grußworte
  2. Ehrungen
  3. Berichte
  4. Entlastung der Kassenwartin und des Vorstandes
  5. Verabschiedung Haushaltplan 2019
  6. Neuwahlen laut Satzung
  7. Wahlen aufgrund von Vakanzen
  8. Bestätigung des Jugendvorstandes
  9. Satzungsänderung
  10. Aktuelles aus der Sportverwaltung
  11. Sport4Kids
  12. Termine
  13. Anträge
  14. Mitteilungen, Anfragen und Verschiedenes

Details entnehmen Sie bitte den anliegenden Dokumenten:
TOP Jhv 2019

Geflüchteten-Fußballer beweisen Fairness im Turnier

(Foto: Norbert Distelrath)

Diesmal stand nicht der Turniersieg, sondern allein die Teilnahme unter Fairness-Gesichtspunkten im Vordergrund: Die Detmolder Fußballer aus Geflüchteten-Kreisen, bei mehreren Turnieren unter dem Namen „Residenzler“ am Start, nahmen als Pokalverteidiger am Lemgoer Eben-Ezer-Cup teil, den sie in den vergangenen Jahren bislang zwei Mal gewonnen hatten.

Bei diesem Turnier konnte der Wanderpokal zwar nicht ein drittes Mal errungen werden, aber dafür war der respektvolle Umgang miteinander im fairen Wettkampf mit dem sportlichen Gegner wichtiger als der zählbare Erfolg. Norbert Distelrath und Norbert von Dahlen als Trainer waren mit den Leistungen der aus mehreren Nationen gebildeten Truppe angesichts der Stärke der übrigen Teilnehmer durchaus zufrieden, zumal in manchen Spielsituationen die Fairness einen höheren Stellenwert als die Eroberung des Balles hatte.

Das Turnier konnte diesmal die Betriebssport-Mannschaft von Eben-Ezer gewinnen, die im Endspiel den VfL Lüerdissen bezwang.

Norbert von Dahlen