Category: Kinderturnen

Gerätturnen: KTV Detmold mit Auftaktsieg in der WTB-Oberliga

Foto: H.J. Dörrer

Das hätten sich die Turnerinnen der KTV Detmold nicht träumen lassen: Nach einer etwas holprigen Vorbereitung stürmten Jamie Lynn Doberstein (TuSpo Meißen), Julia Grützediek, Mirja Gutzeit und Ina Ohlendorf (alle TuS Helpup), Michelle Dyck (TuS Friedrichsdorf) und Johanna Sahl (Detmolder Sportverein) beim Liga-Auftakt der WTB-Oberliga am 14. April in Rheda an die Tabellenspitze.

Dabei gelang ihnen mit 160,95 Punkten nicht nur ein neuer Punkterekord in der obersten Ligaklasse. Auch der Vorsprung von 9,10 Punkten vor der zweitplatzierten Mannschaft der KTV Dortmund ist gewaltig und sorgte bei der Siegerehrung für ein ausgelassenes Freudentänzchen. Was umso mehr berechtigt war, da bei der Bekanntgabe der Bestnoten an den vier Geräten und im Mehrkampf mit Julia Grützediek (Mehrkampf, Sprung und Balken) sowie Jamie Lynn Doberstein (Barren gemeinsam mit Mirja Gutzeit und Boden) ausschließlich Detmolder Turnerinnen aufgerufen wurden.

So können Michael Gruhl und Hans-Joachim Dörrer mit ihren Schützlingen optimistisch dem zweiten Wettkampf entgegenblicken, der am 05. Mai in Sendenhorst stattfinden wird. Hier könnte schon eine Vorentscheidung fallen, wer die diesjährige Oberliga-Saison als Gesamtsieger beenden wird.

Hans-Joachim Dörrer

Meisterehrung des Westfälischen Turnerbundes

Foto H.-J. Dörrer

Mirja Gutzeit ist Turnerin des Jahres
Es gehört zur langjährigen Tradition im deutschen Leistungssport, zum Jahreswechsel die besten Aktiven auszuzeichnen. Im Westfälischen Turnerbund geschieht das bei der sogenannten Meisterehrung, die am ersten Wochenende im neuen Jahr in der Landesturnschule Oberwerries stattfindet. Eingeladen sind dazu alle Aktiven, die im letzten Jahr bei nationalen Meisterschaften auf dem Siegerpodest standen oder den Westfälischen Turnerbund international vertreten haben.

Zu diesen Aktiven gehörte auch Mirja Gutzeit, die 2017 in der Alterklasse 11 den Kaderturn-Cup des Deutschen Turner-Bundes (DTB) gewinnen konnte und auch beim Bundeskadernominierungstest als zweitbeste Turnerin unter den Elfjährigen ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Diese herausragenden Ergebnisse sorgten zunächst dafür, dass Mirja vom DTB in den Nachwuchskader 2 berufen wurde, in dem die jüngeren Turntalente an das internationale Leistungsniveau herangeführt werden. Damit ist Mirja Gutzeit die einzige Turnerin in Westfalen, die einem Bundeskader angehört. Was bei der Meisterehrung des WTB konsequenterweise dazu führte, dass die im Landesleistungszentrum Detmold betreute Nachwuchsturnerin zur „Turnerin des Jahres 2017“ gekürt wurde. Eine Auszeichnung, die zugleich auch der exzellenten Trainingsarbeit in der Detmolder Talentschmiede gerecht wird.

Hans-Joachim Dörrer

Gerätturnen: Kampf um die Plätze im Landeskader

Die Erstplatzierten in den Altersklassen 7 und 8 (Foto: H.J. Dörrer)

Am 25. November ging es im Turnleistungszentrum Detmold hoch her: 39 Nachwuchsturnerinnen des Westfälischen Turnerbundes kämpften in fünf Altersklassen um Plätze für den Landeskader 2018. Und dafür mussten sie in einem kombinierten Athletik- und Techniktest den Nachweis erbringen, dass sie über ein für die Kaderzugehörigkeit ausreichendes Leistungspotenzial verfügen. Denn ohne die notwendigen Grundlagen im athletischen und bewegungstechnischen Bereich ist eine Heranführung an hohe und höchste Leistungen nicht möglich.

Die im LLZ Detmold betreuten Turntalente konnten dabei einmal mehr ihre Spitzenstellung im Westfälischen Turnerbund unter Beweis stellen. In vier von fünf Altersklassen stellten sie die Siegerinnen und waren mit weiteren vier Podestplätzen der erfolgreichste Landesleistungsstützpunkt.

Hans-Joachim Dörrer

Nachwuchstalente des LLZ Detmold top

Die Nachwuchsturnerinnen des LLZ Detmold präsentierten sich beim zweiten Leistungstest des Westfälischen Turnerbundes am 14. Oktober in Bünde erneut in TOP-Form. Mit zwei Goldmedaillen, einer Silbermedaille und zwei Bronzemedaillen in der Einzelwertung der Altersklassen 7-10 sowie drei von vier möglichen Goldmedaillen in der Mannschaftswertung der fünf westfälischen Leistungsstützpunkte beherrschten sie die Konkurrenz nach Belieben.
Das beweist auch die Vielzahl von Höchstwertungen, über die sowohl die betreuenden Trainer Miriam Bergmann (AK 7), Karin Pohlmann (AK 8), Pavel Koller (AK 9) sowie Sabine und Michael Gruhl (AK 10) wie auch die Turneltern und Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer immer wieder jubeln konnten. Den Anfang machte Mia Lutkova in der jüngsten Altersklasse mit einer 14,400 am Boden. Es folgten in der AK 8 Katelyn Müller am Sprung (15,000) und Greta Schwarze am Boden (14,550). Alissa Schmal schoss in der AK 9 mit 16,100 am Stufenbarren und der Tageshöchstwertung von 17,000 am Sprung den Vogel ab. Und Johanna Sahl war am Balken (13,000) sowie am Boden (14,700) nicht zu toppen.
Ausschlaggebend für diese Überlegenheit sind die umfassende athletische Grundausbildung wie auch das hohe technische Niveau, mit dem die LLZ-Nachwuchstalente ihre Übungen präsentierten. Zwei Schlüssel-Kompetenzen, die auch weiter auf Erfolge hoffen lassen.
Die Fotos zeigen v.o. die Detmolder Siegermannschaften in den Projektwettkämpfen der Altersklassen 7-9 sowie Johanna Sahl als Siegerin der AK 10.

Detmold weiterhin DTB-Turnzentrum

Zertifiziertes DTB-Turnzentrum

Nach den Olympischen Spielen 2016 in Rio mussten alle bis dahin zertifizierten Leistungszentren der Sportfachverbände im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) neue Anträge auf weitere Anerkennung stellen. So auch das Detmolder Turnleistungszentrum, das bereits im vergangenen Olympiazyklus als DTB-Turnzentrum zertifiziert war.
Dieses Prädikat ist nun für den Olympiazyklus 2017-2020 verlängert worden, was Hans-Joachim Dörrer als Stützpunktleiter sowie das Trainer-Team mit Michael Gruhl an der Spitze als Bestätigung ihrer Arbeit werten: „Eine solche Anerkennung ist für uns eine zusätzliche Motivation, um die mit der Leistungssport-Reform des DOSB verbundenen neuen Herausforderung erfolgreich zu bewältigen.“

KTV Detmold stürmt in die Oberliga

Die erfolgreichen Turnerinnen der KTV Detmold (Foto: H. J. Dörrer)

Nachdem die Turnerinnen der KTV Detmold die Liga-Saison 2017 mit einem ungefährdeten Sieg in der Verbandsliga des Westfälischen Turnerbundes beendet hatten, gehörten sie auch in der Relegation zur Oberliga am 7. Oktober in Sendenhorst zu den ausgemachten Favoriten. Und sie wurden dieser Rolle voll gerecht. Mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg setzten Miriam Bergmann, Jamie-Lynn Doberstein, Mirja Gutzeit, Merret Klein und Ina Ohlendorf ihre Siegesserie fort und deuteten mit einem deutlichen Vorsprung von 6,10 Punkten an, dass sie für die Wettkämpfe in der höchsten Liga-Klasse bereits jetzt bestens gerüstet sind.
So mussten auch die Konkurrentinnen der übrigen sieben Mannschaften neidlos anerkennen, dass die KTV-Turnerinnen an allen Geräten die Bestnoten erturnten. Wobei Miriam Bergmann mit drei Höchstwertungen am Sprung, Balken und Boden sowie als Mehrkampfsiegerin in der inoffiziellen Einzelwertung die alles überragende Turnerin war. Aber auch Mirja Gutzeit bewies als Benjamin der Mannschaft mit ihrer Bestwertung am Stufenbarren ihre Extraklasse.
Das Betreuerteam mit Hans-Joachim Dörrer, Pavel Koller und Milena Neermann hatte daher zusammen mit den mitfiebernden Turneltern und Fans allen Grund zur Freude und kann beruhigt der Liga-Saison 2018 entgegenblicken.

Hans-Joachim Dörrer

Turnerinnen der KTV Detmold feiern den Gesamtsieg beim Liga-Finale in Bielefeld-Jöllenbeck

 

WTB-Ligafinale (Foto: H.-J. Dörrer)

Ende gut, alles gut: Beim Liga-Finale der westfälischen Turnerinnen, das am 24. Juni in Bielefeld-Jöllenbeck stattfand, setzten die Mannschaft der KTV Detmold in der Verbandsliga noch einmal einen Glanzpunkt. Trotz der vielen Wettkämpfe, die einige KTV-Turnerinnen bereits hinter sich hatten, war bei Miriam Bergmann (Detmolder TV), Jamie-Lynn Doberstein (TuSpo Meißen), Marie Brand und Joana Klocke (beide TV Lemgo) sowie Merret Klein und Ina Ohlendorf (beide TuS Helpup)

Von Müdigkeit nichts zu spüren. Im Gegenteil: Mit großer Konzentration und spürbarem Kampfeswillen zeigten sich die KTV-Turnerinnen auf den Punkt topfit.

„Wir wollten auch diesen abschließenden Wettkampf gewinnen und sind mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung über die gesamte Liga-Saison hinweg verdient Gesamtsieger geworden“, war Miriam Bergmann, die als Mehrkampfbeste mit der neuen Höchstzahl von 56,70 Punkten den größten Anteil daran hatte, einfach nur glücklich.

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Jamie Lynn Doberstein im Sprungfinale

Jamie Lynn Doberstein beim gebückten Tsukahara (Foto: H.-J. Dörrer)

Damit hatte selbst ihr Trainer Michael Gruhl nicht gerechnet; und auch für Stützpunktleiter Hans-Joachim Dörrer war es eine freudige Überraschung: Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Gerätturnen der Frauen, die im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes am 3./4. Juni in Berlin stattfanden, schaffte Jamie Lynn Doberstein (TuSpo Meißen) das Kunststück, sich für das Sprungfinale zu qualifizieren.

War es für das 12jährige Nachwuchstalent aus dem LLZ Kunstturnen Detmold schon eine tolle Leistung, den Endkampf der 32 besten deutschen AK 12-Turnerinnen erreicht zu haben, so wurde diese Premiere in der 5000 Zuschauer fassenden Max-Schmeling-Arena zu einer mit viel Herzklopfen verbundenen Bewährungsprobe. Schließlich muss man es erst einmal emotional verkraften, wenn die nationalen Titelkämpfe mit der Nationalhymne eröffnet werden.

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Erneuter Kantersieg der KTV Detmold

v.l. Joana Klocke, Julia Grützediek, Merret Klein, Ina Ohlendorf, Miriam Bergmann, Jamie Lynn Doberstein, Mirja Gutzeit (Foto: H. J. Dörrer)

Auch am zweiten Wettkampftag in der WTB-Verbandsliga setzten die Turnerinnen der KTV Detmold ihre Siegesserie fort: Miriam Bergmann (Detmolder TV), Jamie Lynn Doberstein (TuSpo Meißen), Julia Grützediek, Mirja Gutzeit, Merret Klein und Ina Ohlendorf (alle TuS Helpup) sowie Joana Klocke (TV Lemgo)ließen wie schon beim Ligaauftakt der Konkurrenz keine Chance und landeten einen ungefährdeten Start-und- Ziel-Sieg. Sage und schreibe 14,55 Punkte betrug am Ende der Vorsprung vor der zweitplatzierten Mannschaft vom TV Olpe.

Aber damit nicht genug: Auch die fünf Tageshöchstwertungen an den einzelnen und im Mehrkampf gingen komplett an die KTV-Turnerinnen, wobei sich Miriam Bergmann mit vier ersten Plätzen (Sprung, Balken, Boden und Mehrkampf) besonders hervortat. Über weitere Bestleistungen jubelten Julia Grützediek, die zusammen mit Miriam den besten Sprung zeigte, Jamie Lynn Doberstein als Tagessiegerin am Stufenbarren und zweitbeste Mehrkampfturnerin, sowie Mirja Gutzeit, der als jüngster Turnerin im KTV-Team mit zwei zweiten Plätzen am Stufenbarren und Balken ein toller Einstand gelang.

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Doberstein für DJM qualifiziert

Pre Olympic Youth Cup 2017, AK 13, Julie Lynn Doberstein (GER) (Foto: Bernhard Schwall)

Am 29. April flossen bei den Westfälischen Meisterschaften noch Tränen der Enttäuschung. Zwar hatte Jamie Lynn Doberstein, die als Talent im TuSpo Meißen (bei Minden) entdeckt worden ist, aber seit ihrem siebten Lebensjahr im LLZ Detmold betreut wird, die in der AK 12 gesetzte Norm für die Deutsche Jugendmeisterschaft übertroffen. Aber es war trotzdem fraglich, ob die geturnte Punktzahl reichen würde, da in jeder Altersklasse (AK 12-15) nur die 32 besten Turnerinnen aus allen 16 Landesturnverbänden des Deutschen Turner-Bundes zugelassen.

Am 17. Mai kam nun nach 18 Tagen bangen Wartens die erlösende Nachricht, dass Jamie in Berlin, wo die Deutschen Jugendmeisterschaften im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes ausgetragen werden, dabei ist. Freudentränen und –sprünge waren die verständliche Reaktion. Denn es ist schon eine große Leistung, nun zu den besten 32 zwölfjährigen Nachwuchsturnerinnen in Deutschland zu gehören.

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